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  GamesSphere » Artikel » Jump Jupiter - Das erste Multiplayer Jump N Run fuer den Browser
 
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(10.06.2009) GamesSphere Redaktion:

Jump Jupiter
 Im Gespräch mit Stefan Klemm von spotsonfire.

Vor etwa 4 Wochen erfuhren wir völlig überraschend von einem ganz neuen Browsergame. Und wenn ich ganz neu sage, dann meine ich das auch. Jump Jupiter ist das erste Multiplayer Jump ‘n’ Run Spiel für den Browser! Die neu gegründete Entwicklerfirma spotsonfire GmbH, die im übrigen aus einigen Ex-Mitarbeitern von Bigpoint besteht, entwickelt das Spiel in Hamburg. Wir haben uns mit Stefan Klemm, seienerseits Geschäftsführer von sportsonfire, über das Spiel unterhalten.

 

GamesSphere: Hallo Stefan! Danke, dass du dir Zeit für ein Interview mit uns genommen hast. Stell dich doch bitte kurz vor!

Stefan: Hallo! Ich bin Stefan, 30 Jahre alt und lebe in Hamburg. Mit Dominik Willers habe ich 2008 spotsonfire gegründet. Bei der Entwicklung von Jump Jupiter liegt mein Schwerpunkt auf der Server-Programmierung aber wie das bei einem Startup so ist, kümmert man sich um vieles. Vor spotsonfire habe ich einige Zeit das Java-Team bei Bigpoint geleitet und vor noch viel längerer Zeit Medieninformatik studiert.


GamesSphere: Jump`N`Run ist nun wirklich kein gängiges Genre für ein Browsergame. Wie seit ihr auf die Idee gekommen, euch dieser großen Herausforderung zu stellen ?

Stefan: Wir hatten das Gefühl, dass es bei den Browsergames kaum noch neue Ideen gab, sondern nur noch Klone der immergleichen Titel. Außerdem sind 95 % Manager- oder Strategiespiele. Auf anderen Plattformen sind Sport- und Geschicklichkeitsspiele aber sehr erfolgreich und der Vorteil der Browserspiele, sehr viele Spieler zusammen spielen zu lassen, eröffnet hier ganz neue Möglichkeiten.

Viele haben uns gesagt, dass es in Flash einfach nicht möglich ist, Echtzeit-Synchronisation zwischen vielen Spielern umzusetzen, aber nach sehr gründlicher Recherche haben wir uns gesagt: Dann schaffen wir das als erste!
Auf Jump'n'Run fiel die Wahl, weil wir das Genre seit dem C64 lieben und neue Spieler einfach loslegen können, ohne eine Zeile Anleitung lesen zu müssen.


GamesSphere: Wie lange habt ihr für die Entwicklung eurer neuen Engine benötigt ?

Stefan:Die Konzeption und Umsetzung der DIPE (Distributed Interactive Physics Engine) hat bisher ca. anderthalb Jahre gedauert – und wir feilen natürlich fortlaufend daran. Zahlreiche Mechanismen haben wir uns bei Ego-Shootern abgeguckt, allerdings mussten wir wegen der Restriktionen von Browser Games an vielen Stellen auch ganz eigene Wege gehen.

GamesSphere: Zum Anfang steht der kleiner Held vor den Trümmern seiner zerstörten Rakete. Was ist nun die Aufgabe des Spielers in Jump Jupiter ?

Stefan: Als erstes solltest du in den verschiedenen Leveln des ersten Mondes nach den vier Teilen suchen, mit denen du deine Rakete wieder flott bekommst. Danach kannst du dich an die Erforschung der anderen Monde machen.
Während des Spielens kannst du zahlreiche Ausrüstungsgegenstände finden und deinen Helden aufbessern.

GamesSphere: Meinen Helden zu verbessern ? Erzähl uns doch bitte etwas über die möglichen Attribute die verbessert werden können.

Stefan: Ganz klar: Im Jump'n'Run-Universum muss man vor allem springen und laufen können! Indem man Checkpoints findet und aktiviert, verbessert man diese Eigenschaften und kann also z.B. schon höhere Plattformen erreichen. Als drittes gibt es noch den Armor-Wert, den du benötigst, damit dich Monster und (und gemeine Mitspieler) nicht so leicht K.O. hauen.

GamesSphere: Nun, da wir unseren Helden schonmal kennen, können wir mit dem Gameplay fortfahren. In Jump Jupiter gibt es drei verschiedene Spielmodi. Erzähl uns bitte mehr darüber.

Stefan: Der normale Modus entspricht dem klassischen Jump'n'Run: Rumhüpfen, Level erkunden, Boni einsammeln – nur dass man das bei Jump Jupiter mit anderen Spielern zusammen macht.

Als zweites gibt es den Battle-Modus, indem man sich direkt mit den anderen Spielern misst und bekämpft. Zu guter letzt haben wir noch Chillout-Level eingerichtet, in denen man einfach chaten und mit der Spielphysik Spaß haben kann, z.B. indem man versucht auf einem Ball zu balancieren.

GamesSphere: Wie müssen wir uns die Battles vorstellen?

Stefan: Zur Zeit gibt es die Varianten „Race“ und „Control“, in denen man entweder als erstes das Ziel erreichen oder einen bestimmten Punkt einnehmen und verteidigen muss. Theoretisch ließen sich aber alle Shooter-Modi wie z.B. „Capture the flag“ oder „Last man standing“ umsetzen.
Den Spielern steht ein Arsenal von Waffen und Extras zur Verfügung. Ganz Durchtriebene können sich z.B. unsichtbar an ihren Feind anschleichen, ihn mit Schleim am Weglaufen hindern und dann eine Bombe neben ihm ablegen...
Wer bei den Battle-Leveln die Nase vorn hat, kann die Herrschaft über den jeweiligen Mond gewinnen.


GamesSphere: Welche Vorteile hat es, einen ganzen Mond zu besitzen ?

Stefan: Zunächst einmal natürlich viel Ruhm und Ehre! Außerdem planen wir, den Herrscher von den Aktivitäten auf seinem Mond profitieren zu lassen, etwa indem er von jedem gesammelten Bonus einen kleinen Teil abbekommt.

GamesSphere: Was ist wenn ich einfach mal relaxen, oder mich in Jump Jupiter mit Freunden unterhalten möchte ?

Stefan: Chaten kannst du überall im Spiel, aber wenn du es dazu noch ruhig und übersichtlich haben möchtest, empfehle ich dir auf jeden Fall einen gemütlichen Chillout-Level.

GamesSphere: Ist es möglich Teams bei Jump Jupiter mit anderen Spielern zu formen? Wenn ja, gibt es hier Besonderheiten in Bezug auf Aufgaben oder ergeben sich auch noch andere Möglichkeiten bzw. Vorteile?

Stefan: Das Team-Feature wird zum Start der Closed Beta noch nicht umgesetzt sein, steht bei uns aber wirklich ganz oben auf der Liste. Teams werden dann zusammen Punkte für die Rangliste suchen können und in den Battles gemeinsam kämpfen. Das kann sehr taktisch werden!

GamesSphere: Wird es dann auch Aufgaben geben, die nur gemeinsam im Team gelöst werden können?

Stefan: Es gibt einige Stellen, die man alleine nicht erreichen kann (es sei denn man katapultiert sich mit einem Sprungteufel hoch, aber das ist schmerzhaft). Indem man sich mit freundlich gesinnten Mitspielern aufeinander stapelt, gelangt man aber auch dort hin.
Und wenn die Battles bei den Beta-Testern gut ankommen, werden wir auf jeden Fall auch spezielle Team-Modi umsetzen.

GamesSphere: Am 17.6 startet die Closed Beta. Wie laufen die Vorbereitungen ? Seid ihr schon gespannt ?

Stefan: Wir können es kaum noch erwarten!

GamesSphere: Möchtest Du noch abschließend etwas zu Jump Jupiter sagen ?

Stefan: Wir freuen uns sehr auf das Feedback der Beta-User, je konkreter desto besser, denn das brauchen wir, um zu entscheiden, in welche Richtung sich Jump Jupiter weiterentwickeln soll.

GamesSphere: Ich danke recht herzlich für das Interview und wünsche Euch einen erfolgreichen Start!

Stefan: Vielen Dank!

Zum Start von Jump Jupiter verlosen wir 20 Closed Beta Zugänge. Mehr Infos dazu gibt es hier.


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