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  GamesSphere Artikel RuneScapeHD_Review
 
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(23.08.2008) GamesSphere Redaktion:

Review - RuneScapeHD
  Die Browserkonkurrenz von WoW im Test!

RuneScape hat zwar mittlerweile auch schon ein paar J�hrchen auf dem Buckel aber die neue, grafisch aufgepeppte HD-Version war f�r uns Grund genug einen ausf�hrlichen Testbericht zu schreiben.

 
RuneScape ist inklusive seinem HD-Pendant nicht nur eines der meistgespielten Browsergames der Welt, sondern sogar eines der meistgespielten RPGs �berhaupt!
Es ist bereits f�r "normale" MMORPGs wie World of Warcraft eine Konkurrenz und ist aufgrund seiner enormen Nutzerzahl schon zum zweiten mal ins Guiness Buch der Rekorde eingetragen worden.
Kann das alles gerechtfertigt sein, oder ist es vielleicht zuviel des Lobes?

Zur Story:

Irgendwie bin ich in diesem Keller gelandet, oder der Keller auf mir? Na auf jeden Fall bin ich jetzt erst einmal hier unten, aber was will der Typ in der Ritterr�stung da vorne von mir? Vielleicht kann der mir ja sagen, wie ich hier hergekommen bin. Ein kurzes Gespr�ch erkl�rt, dass er das auch nicht so recht wisse. Ich war halt auf einmal da.
Vielleicht bin ich ja durch die Luke auf den Kopf gefallen und habe deshalb keine Erinnerungen mehr. Der Ritter sagt jedenfalls, er m�sse nur mal eben diesen Drachen hier bek�mpfen. Ein ganz �bler, von der dreik�pfigen Sorte! Naja dann... ich �hh... hatte da glaube noch was vor und... UAAHH ein Goblin!!!
Zum Gl�ck ist der aber von einem der herabfallenden Steine bet�ubt worden und mir deshalb schutzlos ausgeliefert. Das f�ngt langsam an Spa� zu machen! Sch�ne R�stung hat der gute Ritter da vorne. Vielleicht k�nnte ich ja, wenn der Drachen ihn wieder ablenkt...
Wie �hh was? Helfen soll ich? Pfeil und Bogen? B�sen Magier, der Drachen geweckt hat, umnieten? Auch gut, ich wollte eh mal an die frische Luft und wenn da noch ein Bogen f�r mich abf�llt: warum nicht?


So ungef�hr werdet Ihr bei RuneScape in knapp 20 Minuten ins Abenteuer geworfen. Zwischen den Sequenzen und Kampfeinlagen wird Euch nach und nach das Interface und die Steuerung erl�utert. Desweiteren lernt man auch wie man Krebse angelt, kocht oder Holz hackt. Das ist zwar f�r Anf�nger mehr als Hilfreich und auch liebevoll ins Spiel integriert, d�rfte aber erfahrenen Spielern, die einfach nochmal von Vorne beginnen wollen ziemlich st�ren. �berspringen lie�en sich die Tutorials n�mlich nicht. Wenigstens st�ren die Hinweise nicht die Athmosph�re all zu sehr. Die NPCs geben mei�t nur andeutungsweise Tipps zum Interface und ein neutral wirkender Bildschirmtext �bernimmt dann die technische Seite. NPCs die pl�tzlich von Clanchats, Erfahrungspunkten und Co. reden, gibt es bei RuneScape gl�cklicherweise nicht.





Was wird geboten?

Im Mittelpunkt des Spiels steht Genretypisch das Gemeinschaftsgef�hl, die Quests und nat�rlich das Charakter hochleveln. Am Anfang ist es m�glich den eigenen m�nnlichen oder weiblichen Avatar zumindest ein wenig euren W�nschen anzupassen, wobei hier etwas mehr Vielfalt vor allem bei der Gesichtsauswahl zumindest nicht geschadet h�tte. Allerdings ist es fraglich ob man davon wirklich etwas h�tte, da Ihr euren Charakter im Spiel sowieso nie im Detail zu sehen bekommt. Aber zur Befriedigung des Spieltriebs h�tte die eine oder andere Variante mehr schon etwas beigetragen. Neben dem Gesicht d�rft Ihr auch noch den Rest eures Erscheinungsbildes bestimmen. Auch hierbei habt Ihr eine gr��ere Auswahl leider nur bei der Farbe eurer Kleidung. Eure K�rperproportionen k�nnen nur bedingt ge�ndert werden. Euer scheinbares Alter ist von Beginn an festgeschrieben. Ihr k�nnt also keinen r�stigen Rentner oder blutjungen Teenie auf Reisen schicken, sondern m�sst mit einem ausgewachsenen Endzwanziger vorlieb nehmen. Allerdings k�nnt Ihr dem dann immernoch einen wei�en Bart verpassen und ihn so zumindest �lter wirken lassen.

Im sp�teren Spielverlauf gibt es dann allerdings gen�gend Wege, wie man seinen Krieger spezialisieren kann. So gibt es insgesamt 21 Fertigkeiten von denen man 12 auch als Nichtmitglied nutzen kann. Die restlichen 9 sind zahlenden Mitgliedern vorbehalten, darunter so schmankerl wie Tierbeschw�rung, Diebstahl oder Baukunst. Au�erdem k�nnen im Spiel �ber 50 Runenzauber erlernt werden! Die �bliche Klassenauswahl gibt es bei RuneScape nicht wirklich. Stattdessen hat man oben genannte Fertigkeiten, die man je nach H�ufigkeit ihrer Nutzung ausbaut und sich so nach und nach in eine bestimmte Richtung entwickelt. Das hat den Vorteil, dass man ersteinmal probieren kann wie man lieber k�mpft und es so leichter ist sich intuitiv seinen passgenauen Charakter zurechtzuschneidern.

Zum Charakterausbau geh�ren nat�rlich auch Quests oder Abenteuer, wie sie hier genannt werden. Davon gibt es bei RuneScape gl�cklicherweise mehr als genug. Vom Schafescheren bis zum Monsterschlachten ist hier so ziemlich alles vertreten. Nebenbei kann man dadurch nat�rlich auch noch etwas Spielgeld dazuverdienen und dieses dann in eine bessere Ausr�stung stecken. Langweilig sollte einem bei RuneScape eigentlich nicht werden.

Die technische Seite:

Technisch und grafisch ist RuneScapeHD sehr liebevoll und detailreich umgesetzt. Vor allem im Vergleich zur urspr�nglichen Version f�llt der wesentlich h�here Detailgrad und die neuen Licht- und Schatteneffekte auf. Die drei Jahre Entwicklungszeit haben sich sichtbar gelohnt, auch wenn man mit "Normal"-Titel aus gegebenen Gr�nden noch nicht mithalten kann. Aber auch ohne Fotorealismus verspr�ht die Grafik von RuneScapeHD einen eigenen, leicht comicartigen und sympathischen Charme und da RuneScape auch kein bierernstes Hardcore-RPG ist passt sie sehr gut zur Athmosph�re des Spiels. Zu erw�hnen ist vielleicht auch, dass RuneScape tats�chlich ein reines Browserspiel ist und keinen eigenen Client ben�tigt. Einzige Vorraussetzung ist ein Java-Plugin das mittlerweile �berall Standard sein d�rfte. Auch die Geschwindigkeit des Spiels und des Servers kann �berzeugen. So hatte ich im Testzeitraum weder Einbr�che in der Framerate noch irgendwelche Server-Lags zu sp�ren bekommen. Selbst wenn viele andere Spieler auf dem Server waren, lief dieser gr��tenteils Stabil und ohne zu murren.

Die Steuerung in RuneScape ist zwar recht schnell erlernt aber nicht der Weisheit letzter Schluss. Auch die �bersicht ist in Teilen noch verbesserungsw�rdig. So kann man zwar per Pfeiltasten die Kamera wie gew�nscht ausrichten, kann damit aber vor allem in Ortschaften dennoch schnell den �berblick verlieren, weil nach der n�chsten Biegung wieder eine Wand die Sicht versperrt. Eine m�gliche L�sung w�re, dass W�nde die zwischen Held und Kamera stehen einfach halbtransparent w�rden. Zudem ist die Sichweite - wohl aus technischen Gr�nden - doch recht begrenzt. Aber wenigstens wird die Sichtweite durch Nebel oder Staub begrenzt, sodass Objekte in der Ferne nicht mehr pl�tzlich ins Bild platzen.

Zum Navigieren Eurer Spielfigur benutzt Ihr die Maus und klickt diablom��ig auf den gew�nschten Zielort. Dies k�nnt ihr angenehmerweise auch gleich in der Minimap machen, was die typische Klickorgie zumindest etwas mindert. Verbesserungsw�rdig w�hre hierbei nur die Wegfindung eures Helden, der �fter mal ratlos vor Z�unen und Mauern stehen bleibt anstatt einen besseren Weg zu suchen. Das letzte was manche Gem�ter vielleicht st�ren k�nnte ist die Tatsache, dass NPCs keine mouse over Markierung haben. Das hei�t, man wei� nie genau ob man jetzt wirklich auf den NPC geklickt hat oder auf den Boden direkt neben ihm. Allerdings ist das eine reine Gef�hlssache, denn die Zielerkennung funktioniert ziemlich gut. Wenn man sich trotzdem unsicher ist, sollte man einfach erstmal rechtsklicken und dann "Ansprechen" ausw�hlen. Von diesen kleineren Schw�chen abgesehen, geht das Spiel nach einer recht kurzen Eingew�hnungsphase ziemlich gut von der Hand und da es sich hier um ein Browserspiel handelt, kann man zurecht auf Nachbesserung hoffen.

Fazit:

RuneScapeHD hatte viel Zeit zum Reifen und Jagex hat diese auch gut genutzt. Man muss den Jungs auch eine gewisse Vorreiterrolle zusprechen und als erster hat man es bekanntlich nie leicht, schlie�lich ist keiner da der es einem vormacht.
F�r ein Browserspiel hat RuneScape auf jeden Fall das Potential ein sehr guter Jahrgang zu werden und da es sich recht umfangreich kostenlos testen l�sst steht auch einer kleinen Verkostung zwischendurch nichts im Wege!

Die Anforderungen:

Wenn Ihr RuneScapeHD spielen wollt, solltet ihr mindestens �ber eine GeForce 3 oder eine Radeon 8500 mit wenigstens 64 MB Grafikspeicher und 256 MB Arbeitsspeicher verf�gen. Euer Prozessor sollte mindestens 1,5 GHz schnell sein. Schneller ist auch hier nat�rlich immer besser!

Getestet wurde RuneScape auf einem 2,4 GHz PC (Singlecore) mit 1024MB RAM, einer GeForce 6800 mit 128 MB Grafikspeicher und lief bei einer Aufl�sung von 1680*1050 Pixeln. Die Leistung der Internetverbindung betrug 12.000 kbit/s.









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