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(07.10.2008) GamesSphere Redaktion:

Zarenkriege - Das Interview zu Patch 1.2
 Im Gespr�ch mit Julian Migura, Manager im deutschsprachigen Bereich von XS Software Ltd.!

Das noch recht junge Browserspiel Zarenkriege hat innerhalb eines halben Jahres einen enormen Wachstum hingelegt. Nun steht Patch 1.2 vor der T�r und erstmals werden auch die Rundensieger mit iPods und weiteren Preisen belohnt. Grund genug f�r uns, Julian Migura zum Interview zu bitten!

 
GamesSphere: Hallo Julian! Danke, dass du dir Zeit f�r ein Interview mit uns genommen hast. Stell dich doch bitte kurz vor!

Julian: Hi! Mein Name ist Julian Migura, ich bin 21 Jahre alt und ich bin seit M�rz bei XS Software Ltd. Mein Bereich ist das Management in Deutschland, �sterreich und der Schweiz, neben den �blichen Aufgaben �bernehme ich aber auch gerne einen Platz im Support und stehe den Spielern bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.


GamesSphere: Bei Zarenkriege kann man zwischen 9 unterschiedlichen V�lkern w�hlen. Inwiefern beeinflussen die verschiedenen V�lker das Gameplay?

Julian: Die neun verschiedenen V�lker beeinflussen definitiv das Gameplay. Zum einen hat jedes Volk eine eigene Spezialeinheit, die wiederum eine einzigartige Auswirkung auf das eigene Heer hat. Die Kreuzritter der Teutonen beispielsweise beeinflussen s�mtliche Nahkampfeinheiten positiv und steigert deren Angriffskraft. Zus�tzlich hat jedes Volk einen Bonus bei der F�rderung einer bestimmten Ressource, einen Produktionsbonus bei bestimmten Einheitentypen und einen Bonus bei den jeweiligen Geb�uden.

Die verschiedenen V�lker haben also sehr wohl einen Unterschied, da man die Ausbildung des Heeres nat�rlich auch von dessen Angriffs- und Ausbildungsboni abh�ngig macht.

GamesSphere: Worauf konzentriert sich Zarenkriege ? Ist es eher auf die wirtschaftliche Komponente ausgerichtet oder auf die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Spielern?

Julian: Zarenkriege fokussiert definitiv den kriegerischen Aspekt. Zwar ist f�r einen erfolgreichen Zaren der Ausbau seiner bis zu zehn Burgen unabdingbar, um die wirtschaftliche Grundlage zur Versorgung seiner Armeen herzustellen, am Ende entscheidet jedoch die Schlacht �ber Erfolg oder Niederlage.

GamesSphere: Bei Zarenkriege kann man ja einen pers�nlichen Helden erschaffen. Wie vereinbart sich dies mit dem restlichen Gameplay, bei dem man ja ein ganzes Volk verwaltet. Kreuzt sich hier Rollenspiel und Strategie oder hat dieser Held �nur� einen symbolischen Wert ?

Julian: Der Held spiegelt im Prinzip die Entwicklung eines Spielers wieder. Durch steigende Erfahrungspunkte kann er neue F�higkeiten erlernen, welche sich dann wiederum auf das Volk auswirken und beispielsweise in der Schlacht mehr verwundete Einheiten geheilt, zus�tzliches Ressourceneinkommen bringt oder die Angriffskraft einer Einheitengattung st�rkt. Im Gro�en und Ganzen setzen wir bei Zarenkriege allerdings auf Strategie.

GamesSphere: Ist es m�glich Allianzen bei Zarenkriege mit anderen Spielern zu gr�nden? Wenn ja, gibt es hier Besonderheiten in Bezug auf Aufgaben oder ergeben sich auch noch andere M�glichkeiten bzw. Vorteile?

Julian: Es ist nat�rlich m�glich und ich halte es sogar f�r extrem wichtig, einem B�ndnis beizutreten. Im B�ndnis baut man engeren Kontakt zu anderen Spielern auf, findet Freunde und kann sich im Spiel bei Fragen oder im Kriegsfall unterst�tzen. Zun�chst einmal kann man bei Zarenkriege die R�nge im B�ndnis, sowie deren Aufgabenbereiche frei definieren und beliebig einstellen. Das gibt die M�glichkeit die Organisation des B�ndnisses �ber mehrere Positionen zu verteilen und eine starke Mitarbeit aller Mitglieder zu erm�glichen. Der gr��te Vorteil ist sicherlich die Verst�rkung: Normalerweise kann die Burg eines Spielers von der Armee eines weiteren Spielers verst�rkt werden, die dann bei der Verteidigung der Burg mithilft. Befindet man sich jedoch in einem B�ndnis, kann man sich jedoch von bis zu f�nf B�ndnismitgliedern unterst�tzen lassen.

GamesSphere: Gibt es auch Aufgaben, die nur gemeinsam im Team gel�st werden k�nnen?

Julian: Generell ist es bei gr��eren B�ndnissen fast unm�glich die Organisation alleine zu �bernehmen. Es m�ssen verschiedene Taktiken auf verschiedenen Seiten der Welt angewandt werden, um erfolgreich zu sein. Au�erdem planen wir die Einf�hrung von B�ndnismissionen, hoffentlich bereits mit Version 1.3.


GamesSphere: Wie kann man sich das Handelssystem vorstellen? Gibt es so etwas wie einen Marktplatz oder ein Auktionshaus?

Julian: Unser Handelssystem entspricht eher einem Marktsystem. Man errichtet einen Marktplatz, dieser hat je nach Level eine bestimmte Anzahl an H�ndler, die wiederum eine bestimmte Menge an Ressourcen transportieren k�nnen. Der Austausch der Waren kann entweder zu einem schlechten Koeffizienten im so genannten Innenmarkt, oder mit anderen Spielern zu selbst festgelegten Einstellpreisen stattfinden. Dies f�rdert die Kommunikation, dauert aber, auf Grund des Transports der Ressourcen auch l�nger.

GamesSphere: Wie funktioniert das F�rdern und Handeln von Rohstoffen im Einzelnen und wie lange dauert es Geb�ude bzw. Armeen zu errichten?

Julian: Um an Ressourcen zu kommen gibt es im Prinzip vier M�glichkeiten. Die erste ist, diese traditionell mit Geb�uden wie der Goldgrube oder der Holzf�llerh�tte abzubauen. Diese werden zu Beginn im Tutorial vorgestellt. Neben dem eben erw�hnten Handel mit Rohstoffen kann man zus�tzlich noch andere Burgen pl�ndern oder �brig gebliebene Ressourcen finden, indem man Schlachtfelder durchsucht. Die Errichtungsdauer eines Geb�udes h�ngt vom Geb�udelevel ab und steigt mit der Zeit. Zu Beginn fokussiert man als Spieler eher den Aufbau seiner Burgen, wobei sp�ter Feldz�ge, Taktiken und B�ndnispolitik im Mittelpunkt stehen.

GamesSphere: Diplomatisch gesehen stehen verschiedene V�lker ja nicht unbedingt jedem anderen Volk neutral gegen�ber. Ist dies auch bei Zarenkriege so? Und falls ja, wie wirkt sich diese Antipathie oder Sympathie aus?

Julian: Diese �berlegung gab es bereits, wir haben uns allerdings bez�glich ihrer B�ndniswahl gegen Eingriffe in die Entscheidungen der Spieler entschieden.

GamesSphere: Ihr habt f�r Oktober Patch 1.2 angek�ndigt. Was kannst du uns dar�ber sagen ? Was gibt es neues, was erwartet die Spieler?

Julian: Die Version 1.2 beinhaltet sehr viele Ver�nderungen und Fixes, gerade im Bereich der Bequemlichkeit. Wir sind froh, dass wir in Deutschland Konzept und Producing der Updates selber durchf�hren und somit exakt das umsetzen k�nnen, was sich unsere Spieler w�nschen. Eine Aufz�hlung s�mtlicher Features w�rde hier definitiv den Rahmen sprengen.

GamesSphere: Na komm, damit geben sich die GamesSphere Leser nicht zufrieden ;) Kannst du uns nicht ein paar Dinge erz�hlen bzw. etwas auf das Ihr euch besonders freut ?

Julian: Besonders freuen wir uns auf die Einf�hrung von Ligen, in welchen Spieler �hnlicher St�rke miteinander konkurrieren und um die Auszeichnung des bronzenen, silbernen und goldenen Zaren und damit verbundene weitere Boni, k�mpfen. Au�erdem hoffen wir, dass Verbesserungen im Gameplay durch eine bessere Anpassung des Designs an die einzelnen V�lker m�glich werden. Ansonsten beinhaltet das Update eine riesige Anzahl an Komfortfeatures, so dass sich die Spieler noch mehr auf Taktik und Spa� konzentrieren k�nnen.

GamesSphere: Was gibt es noch abschlie�end �ber Zarenkriege zu sagen?

Julian: Ich freue mich, dass das Spiel von der Community gut angenommen wurde und auch, dass wir eine gute Basis f�r die Einbindung der Spielerw�nsche gefunden haben. Ansonsten: Das Spiel ist tats�chlich �u�erst komplex, jedoch wird einem gerade der Anfang leicht gemacht. Dank des Beraters und unseres erneut komplett �berarbeiteten Hilfesystems k�nnen auch Neustrategen erfolgreich in die Schlacht ziehen!

GamesSphere: Ich danke recht herzlich f�r das Interview und w�nsche weiterhin viel Erfolg!

Julian: Vielen Dank f�r das Interesse und an alle GS-Fusion Spieler: Schaut doch mal rein :)



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