Traditionelle Spieleentwickler setzen auf das einfache Prinzip "Mehr Umsatz durch mehr Titel". Diese Rechnung wird �ber kurz oder lang jedoch nicht mehr aufgehen, so zumindest prophezeit es der Gr�nder von Gameforge.
(Pressemitteilung)
Spieleentwickler müssen umdenken - Soziale Komponente beim Gamedesign schafft neue Wertschöpfungspotenziale
Karlsruhe,
29. Mai 2008. Traditionelle Spieleentwickler setzen auf das einfache
Prinzip 'Mehr Umsatz durch mehr Titel'. Diese Rechnung wird über kurz
oder lang jedoch nicht mehr aufgehen, so zumindest prophezeit es der
Gründer von Gameforge, Klaas Kersting, auf der vor wenigen Wochen zu
Ende gegangenen FMX-Fachtagung in Stuttgart. Immer mehr Menschen
steigen inzwischen auch bei Games auf das Internet um. "Große
Communities wie Facebook, Youtube und Co. beweisen eindrucksvoll, wie
stark der Wunsch nach sozialer Massen-Interaktion auf einer gemeinsamen
Online-Plattform ist. In Zukunft wird dieses Prinzip auch verstärkt für
Spiele gelten", so Kersting. "Und je stärker die soziale Bindung
zwischen den einzelnen Spielern, desto mehr Zeit und Geld investieren
sie in die Spiele".
Während der Wertschöpfungsprozess von Desktoptiteln und
Konsolenspielen direkt nach dem Verkauf endet und der Erfolg
anschließend maßgeblich von der Marketing- und PR-Maschinerie abhängt,
müssen Anbieter von Online-Games ihre Kunden dauerhaft von der Qualität
ihrer Titel überzeugen. Das Wertschöpfungsprinzip der Gameforge-Spiele
ist dabei so einfach wie genial: Die Games sind grundsätzlich kostenlos
und können dauerhaft ohne Geldaufwendung gespielt werden. Gegen geringe
Beträge haben die Spieler jedoch die Möglichkeit, sich kleine
Spielvorteile zu sichern oder ihre Figur zu individualisieren. "Wir
verdienen nur Geld, wenn unsere Kunden sich langfristig mit dem Spiel
identifizieren", erklärt Kersting. "Dieses Geschäftsmodell zwingt uns,
immer bestmögliche Spiele zu liefern. Und das System funktioniert:
Nicht umsonst spielen über zehn Millionen Spieler unsere Titel aktiv."
Mit
seiner Meinung, dass die Zukunft der Computer-Spiele im Internet liegt,
ist Klaas Kersting übrigens nicht alleine: So spricht Alex St. John,
Chef des Gaming-Netzwerks WildTangent, bereits vom 'Tod der
Spielekonsolen'.