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Auf der diesj�hrigen Role Play Convention in M�nster, auf der auch diverse Browsergames mit einem eigenen Stand
vertreten waren, haben wir mit Andreas Steinicke von der Aruba Studios GmbH �ber den G.A.M.E. Bundesverband und
die Zukunft der browserbasierten Onlinespiele gesprochen.
Die Aruba Studios GmbH ist Dienstleister in der
Softwareentwicklung. �Aruba Games� produzierte bereits mehrere Auftragsarbeiten f�r RTL und andere Kunden.
Unter dem Label �Aruba Events� veranstaltet die Firma unter anderem den j�hrlich stattfindenden
Deutschen Entwicklerpreis, bei dem auch die besten Browsergames durch offene Votings ermittelt werden.
GamesSphere: Sch�nen guten Tag, Andreas. Danke, dass Du heute f�r uns Zeit hast. Stell Dich unseren Lesern
doch bitte kurz vor und erkl�r den Unwissenden, was der G.A.M.E. Bundesverband �berhaupt ist.
Andreas: Mein Name ist Andreas Steinicke, ich bin jetzt nicht direkt vom G.A.M.E. Bundesverband, sondern von einem der
Gr�nder des Verbandes, den Aruba Studios, aber heute sozusagen stellvertretend f�r den G.A.M.E. Bundesverband
auf der Role Play Convention.
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Andreas: Der G.A.M.E. Bundesverband ist Deutschlands gr��ter Interessenverband f�r deutsche Computerspieleentwickler.
Wir sind seit mittlerweile 5 Jahren mit mehr als 70 Unternehmen deutschlandweit (und auch in �sterreich) organisiert.
Die Aufgabe des Verbandes ist es, das Sprachrohr f�r die deutschen Entwickler zu sein. Damit stellen wir sozusagen
das Gegengewicht zum BIU., dem Interessenverband der Publisher, dar.
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[Anm.d.Red.: Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) wurde 2005 in Frankfurt gegr�ndet.
Mittlerweile sind 12 Mitglieder im BIU organisiert, die einen Marktanteil von mehr als 80 % am deutschen Computer-
und Videospielmarkt repr�sentieren. Der BIU ist die Interessengemeinschaft der Anbieter und Produzenten von
Unterhaltungssoftware in Deutschland und steht als kompetenter Ansprechpartner f�r Medien sowie politische und
gesellschaftliche Institutionen zur Verf�gung. (Quelle: BIU)]
GamesSphere: Im vergangenen und laufenden Jahr sind dem G.A.M.E. Bundesverband bereits drei Browsergameschmieden beigetreten:
Die BigPoint GmbH, die Gameforge AG und die upjers GmbH. Vor ein paar Jahren wurden browserbasierte Spiele noch ziemlich
bel�chelt. Wie sch�tzt Du die Erfolgschancen f�r diese Spielebranche ein und was bekommt Ihr davon �berhaupt mit?
Andreas: Vor ungef�hr zwei Jahren sind wir erstmals auf der CeBit mit der esport GmbH in Verbindung gekommen. Wir haben das Geschehen in
der Browsergamewelt nat�rlich sehr interessiert beobachtet und verfolgt und sind hocherfreut, dass aus der esport GmbH
BigPoint entstand und zu einem der gro�en Browserspielpublisher geworden ist.
Ich sag immer gerne: Die Browsergames sind die neuen Mobilegames. Der Handyspieleboom ist, wie ich finde, mittlerweile
ein bisschen abgeflacht, aber Browsergames sind in den letzten zwei Jahren qualitativ sehr, sehr hochwertig geworden.
Vor Allem technisch hat die Branche einen gro�en Sprung nach vorne gemacht.
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Andreas: Die gr��te Ver�nderung ist, meiner Meinung
nach, der Wechsel zum aktiven Spiel. Bisher waren Browsergames eher Nebenbesch�ftigung, w�hrend ich heutzutage wirklich
aktiv ein browserbasiertes Spiel aktiv mit tausenden anderen Usern zocken kann. Es ist wirklich ein Massive Multiplayer Genre geworden.
Ein weiterer gro�er Pluspunkt ist, dass es die Betreiber der Browsergames geschafft haben, ihre Community sehr stark
in die Spiele miteinzubinden. Es ist das beste Beispiel f�r gelebtes Web 2.0!
GamesSphere: Es freut uns, dass Du unsere Einsch�tzung teilst und bedanken uns f�r das Interview.
Andreas: Gern geschehen!
>> Videobericht von der RPC 2008
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