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   Interview G.A.M.E. Bundesverband
 
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(27.05.2008) GamesSphere Redaktion:

Interview G.A.M.E. Bundesverband
 - "Die Browsergames sind die neuen Mobilegames"

Wir waren f�r Euch auf der diesj�hrigen Role Play Convention 2008 in M�nster. Neben dem Videobericht von der Messe haben wir zus�tzlich noch mit Andreas Steinicke, Vertreter des G.A.M.E. Bundesverbandes, �ber den Verband selbst und �ber Browsergames im Allgemeinen.

 
Auf der diesj�hrigen Role Play Convention in M�nster, auf der auch diverse Browsergames mit einem eigenen Stand vertreten waren, haben wir mit Andreas Steinicke von der Aruba Studios GmbH �ber den G.A.M.E. Bundesverband und die Zukunft der browserbasierten Onlinespiele gesprochen.

Die Aruba Studios GmbH ist Dienstleister in der Softwareentwicklung. �Aruba Games� produzierte bereits mehrere Auftragsarbeiten f�r RTL und andere Kunden. Unter dem Label �Aruba Events� veranstaltet die Firma unter anderem den j�hrlich stattfindenden Deutschen Entwicklerpreis, bei dem auch die besten Browsergames durch offene Votings ermittelt werden.

GamesSphere: Sch�nen guten Tag, Andreas. Danke, dass Du heute f�r uns Zeit hast. Stell Dich unseren Lesern doch bitte kurz vor und erkl�r den Unwissenden, was der G.A.M.E. Bundesverband �berhaupt ist.

Andreas: Mein Name ist Andreas Steinicke, ich bin jetzt nicht direkt vom G.A.M.E. Bundesverband, sondern von einem der Gr�nder des Verbandes, den Aruba Studios, aber heute sozusagen stellvertretend f�r den G.A.M.E. Bundesverband auf der Role Play Convention.




Andreas: Der G.A.M.E. Bundesverband ist Deutschlands gr��ter Interessenverband f�r deutsche Computerspieleentwickler. Wir sind seit mittlerweile 5 Jahren mit mehr als 70 Unternehmen deutschlandweit (und auch in �sterreich) organisiert. Die Aufgabe des Verbandes ist es, das Sprachrohr f�r die deutschen Entwickler zu sein. Damit stellen wir sozusagen das Gegengewicht zum BIU., dem Interessenverband der Publisher, dar.

[Anm.d.Red.: Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) wurde 2005 in Frankfurt gegr�ndet. Mittlerweile sind 12 Mitglieder im BIU organisiert, die einen Marktanteil von mehr als 80 % am deutschen Computer- und Videospielmarkt repr�sentieren. Der BIU ist die Interessengemeinschaft der Anbieter und Produzenten von Unterhaltungssoftware in Deutschland und steht als kompetenter Ansprechpartner f�r Medien sowie politische und gesellschaftliche Institutionen zur Verf�gung. (Quelle: BIU)]

GamesSphere: Im vergangenen und laufenden Jahr sind dem G.A.M.E. Bundesverband bereits drei Browsergameschmieden beigetreten: Die BigPoint GmbH, die Gameforge AG und die upjers GmbH. Vor ein paar Jahren wurden browserbasierte Spiele noch ziemlich bel�chelt. Wie sch�tzt Du die Erfolgschancen f�r diese Spielebranche ein und was bekommt Ihr davon �berhaupt mit?

Andreas: Vor ungef�hr zwei Jahren sind wir erstmals auf der CeBit mit der esport GmbH in Verbindung gekommen. Wir haben das Geschehen in der Browsergamewelt nat�rlich sehr interessiert beobachtet und verfolgt und sind hocherfreut, dass aus der esport GmbH BigPoint entstand und zu einem der gro�en Browserspielpublisher geworden ist.
Ich sag immer gerne: Die Browsergames sind die neuen Mobilegames. Der Handyspieleboom ist, wie ich finde, mittlerweile ein bisschen abgeflacht, aber Browsergames sind in den letzten zwei Jahren qualitativ sehr, sehr hochwertig geworden. Vor Allem technisch hat die Branche einen gro�en Sprung nach vorne gemacht.




Andreas: Die gr��te Ver�nderung ist, meiner Meinung nach, der Wechsel zum aktiven Spiel. Bisher waren Browsergames eher Nebenbesch�ftigung, w�hrend ich heutzutage wirklich aktiv ein browserbasiertes Spiel aktiv mit tausenden anderen Usern zocken kann. Es ist wirklich ein Massive Multiplayer Genre geworden. Ein weiterer gro�er Pluspunkt ist, dass es die Betreiber der Browsergames geschafft haben, ihre Community sehr stark in die Spiele miteinzubinden. Es ist das beste Beispiel f�r gelebtes Web 2.0!

GamesSphere: Es freut uns, dass Du unsere Einsch�tzung teilst und bedanken uns f�r das Interview.

Andreas: Gern geschehen!

>> Videobericht von der RPC 2008



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