| |
GamesSphere: Hallo Julian! Danke, dass du dir Zeit f�r ein Interview mit uns genommen hast. Stell dich doch bitte kurz vor!
Julian: Moin zusammen, mein Name ist Julian Bock und ich bin der Produkt Manager bei InnoGames. Ich arbeite seit 2007 f�r InnoGames und entstamme der DS-Community.
|

|
|
|
GamesSphere: Worauf konzentriert sich Die St�mme? Ist es eher auf die wirtschaftliche Komponente ausgerichtet oder auf die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Spielern?
Julian: Wirtschaft hat bei �Die St�mme� vor allem die Aufgabe die Kriegsmaschinerie anzukurbeln. Ein Spieler der auf den Ausbau seines Dorfes bedacht ist, wird nicht lange �berleben k�nnen. Sich auf Rohstoffgewinnung zu konzentrieren ruft nur die Pro-Spieler auf den Plan und
man wird zu einem lohnenden Adelsziel. Ein Klassischer Anf�ngerfehler. Nein. Wer Erfolg bei DS haben will, muss die richtige Balance finden zwischen der wirtschaftlichen Komponente und dem rechtzeitigen Rekrutieren von Truppen. DS ist ein kampfbetontes Spiel.
|
GamesSphere: Ist es m�glich Allianzen/Clans/Gilden bei DS mit anderen Spielern zu formen? Wenn ja, gibt es hier Besonderheiten in Bezug auf Aufgaben oder ergeben sich auch noch andere M�glichkeiten bzw. Vorteile?
Julian: Nun, der Name des Spiels sagt es schon. St�mme, die DS-Form der Allianzen, sind ein elementarer Faktor des Spiels. Sicher gibt es alte Hasen die ganz ohne Stamm auskommen. Doch ist es ein besonders sch�ner Teil des Gameplays. Nicht alleine, sondern zusammen verteidigen oder angreifen. Gemeinsam stark sein, seine Freunde im R�cken wissen. Dar�ber hinaus gibt es Spieler, die nicht etwa ihr spielerisches Gl�ck beim �Aufadeln� anderer D�rfer finden, sondern in der Leitung eines Stammes. Dazu geh�ren unz�hlige aufgaben, die sich aber alle auf den Zusammenhalt und die Schlagkraft des Stammes beziehen. Aus eigene Erfahrung als Spieler und ehemaliger Stammesf�hrer, wei� ich, dass das nicht immer einfach ist. Und auch seinen eigen Reiz besitzt. Was macht man wenn man einen Spion in seinen eigenen Reihen hat, der vertrauliche Informationen zu einem feindlichen Stamm weiterleitet?
Stammesf�hrung ist ein eigenes Spiel f�r sich. �ber die Jahre haben sich daraus feste Posten wie Kriegs-, Innen- und Au�enminister. Nicht zu vergessen jemand der sich um das interne Stammesforum k�mmert.
GamesSphere: Gibt es auch Aufgaben, die nur gemeinsam im Team gel�st werden k�nnen?
Julian: Nat�rlich. D�rfer von bedr�ngten Mitspielern sch�tzen, D�rfer anderer Spieler �cleanen� und nat�rlich Kriege gegen verfeindete St�mme f�hren. Bei letzteren Punkt kommt es sehr oft zur Zusammenarbeit zwischen St�mmen. Mit Version 5.0 wird ein Feature eingef�hrt, die diese Zusammenarbeit st�rkt.
GamesSphere: Wie kann man sich das Handelssystem vorstellen? Gibt es so etwas wie einen Marktplatz oder ein Auktionshaus ?
Julian: Es gibt einen Marktplatz. Spieler k�nnen hier Angebote �ber bestimmte Rohstoffe einstellen, die sie eventuell als �berschuss produziert haben. Andere Spieler k�nnen ein Gegenangebot machen. Da es kein Geld oder Gold bei DS gibt, werden Rohstoffe zu einem vorher festgelegten Kurs getauscht. Einem Stammesmitglied kann man auch Rohstoffgeschenke machen, um ihn z.B. beim Wiederaufbau zu unterst�tzen. Handeln ist bei DS aber nicht gerade das wichtigste Feature. Um an Rohstoffe zu kommen, ist es viel beliebter verlassene oder schwache D�rfer zu �farmen� d.h. Mit den eigenen Truppen in das �Farmdorf� zu marschieren und es auszurauben.
|




|
GamesSphere: Wie funktioniert das F�rdern und Handeln von Rohstoffen im Einzelnen und wie lange dauert es Geb�ude bzw. Armeen zu errichten?
Julian: DS ist ein BG, welches einen schnellen Einstieg liefert. Es ist wenig komplex, aber l�sst den Spieler gen�gend Raum, um eigene Strategien zu entwickeln und anzuwenden. Ich denke das das unter anderem auch den Erfolg von DS weltweit ausmacht. Ein einfacher Einstieg und ein wachsender Spielgenuss durch das Sammeln von Erfahrung. Wie schon gesagt, steht der Handel nicht wirklich im Vordergrund. Das F�rdern von Rohstoffen dagegen sehr. Der Spieler bezahlt seine Geb�ude damit, bezahlt seine Truppen mit ihnen und um das so genannte Adelsgeschlecht, eine Einheit mit der fremde D�rfer vollst�ndig �bernommen werden k�nnen,
bezahlen zu k�nnen, braucht man eine Menge Holz, Lehm und Eisen. Am Anfang des Spiels geht die F�rderung und der Ausbau einer Geb�udestufe noch recht schnell. Mit der Zeit werden diese Stufen aber immer teurer und die Dauer des Ausbaus verl�ngert sich. Dagegen beschleunigt sich die Rekrutierung der Armeen bis zu einem bestimmten Punkt. Man verbraucht unter Umst�nden aber auch eine Menge und muss in der Lage sein nachzuproduzieren.
GamesSphere: Ihr habt f�r Dezember Version 5 angek�ndigt. Was kannst du uns dar�ber sagen ? Was gibt es neues, was erwartet die Spieler

Julian: DS hat ja bereits vor einigen Monaten eine neue Startseite bekommen. Bei Die St�mme 5.0 wird die grafische Anpassung auch ins Spiel weiter fortgesetzt. Besonders sch�n ist die neue graphische Dorf�bersicht geworden, wie ich finde. Da hat unsere Grafik besondere Arbeit geleistet und DS auf den neusten Stand gebracht. Das hebt uns von der Konkurrenz mit �hnlichen Spielen ab. DS ist immer darauf bedacht sich weiterzuentwickeln. Auch dieses mal gibt es eine Reihe von neuen Features. Das Aufregendste ist sicherlich die Einf�hrung von �Glauben� und dessen Auswirkung auf das eigene Reich des Spielers. In Verbindung dazu steht das neue �alte� Geb�ude �Kirche�. Auf Priester oder �hnliches wir dabei aber verzichtet. Glaube f�llt etwa in den Bereich Moral oder Gl�ck. Nur hat sein Fehlen gro�e Auswirkungen auf die Kampfkraft der Truppen. Wir sind davon �berzeugt das dieses Feature auch bei den �alten DS-Hasen� ankommt, da es gro�en Einfluss auf die Strategie hat. Und diese neu zu �berdenken, ist immer eine sch�ne Herausforderung. Es gibt eine Reihe weitere Neuerungen, doch darauf m�chte ich nicht ins Detail eingehen, da es viele Kleinigkeiten sind. Einfach zum Weltstart anmelden und los spielen.
GamesSphere: Du sagtest das durch Version 5.0 ein neues Feature eingef�hrt wird, das den Zusammenhalt der St�mme st�rken soll. Erz�hl uns doch bitte noch etwas �ber dieses Feature
Julian: Wie gesagt schlie�en sich St�mme h�ufig zusammen, um andere St�mme zu bek�mpfen. Dabei k�nnen sie zur Kommunikation bisher nur auf Ingames messages zur�ckgreifen. Oft wird daf�r aber auch ein externes Forum angelegt. Das ist immer sehr aufwendig f�r die Spieler und die Stammesf�hrung. Das neue Feature erlaubt es, Teile der Stammesforen miteinander zu verkn�pfen. Das bedeutet, dass sich St�mme einen Bereich schaffen k�nnen, in dem sie Strategien und Vorgehensweisen abstimmen k�nnen. Dabei beschr�nkt es sich nicht etwa auf zwei St�mme die dieses �Forum-Sharing� betreiben k�nnen, sondern es k�nnen beliebig viele zugef�gt werden. Damit haben es auch kleine St�mme leichter sich zusammenzuschlie�en, um Front gegen einen bisher �berm�chtigen Stamm zu beziehen. So schnell wie diese neue, gemeinsame Plattform erstellt werden kann, kann sie auch aufgel�st werden oder einzelne St�mme ausgeschlossen bzw. zugef�gt werden. Und um es nochmal zu bek�ftigen, die Fusion von Stammesforen beschr�nkt sich nur auf vorher erstellte Unterforen. Damit wird spionieren ausgeschlossen. Wir sind sehr gespannt, wie sich dieses Feature auf das Kampfverhalten und die Kriegsf�hrung auswirkt.
GamesSphere: Was gibt es noch abschlie�end �ber Die St�mme 5.0 zu sagen?
Julian: Nicht das der Eindruck aufkommt, dass wir uns nur auf die Pro-Spieler konzentriert haben.
Sollte man doch mal geadelt werden, wovon jeder DS-Noob meistens nicht verschont wird, ist es jetzt m�glich in der N�he seines Stammes neu zu starten und nicht wie bisher am Au�ering der Karte. Das hilft dem Pechvogel einen bei einem erfolgreichen Neuanfang enorm.
Wir hoffen und sind gespannt, dass wir mit der neuen Version den Geschmack unserer treuen Community getroffen haben und w�rden uns freuen, wenn sich alle das neu geschaffene anschauen und sich daf�r begeistern k�nnen.
GamesSphere: Ich danke recht herzlich f�r das Interview und w�nsche weiterhin viel Erfolg!
|