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Interview mit Stefan Donoval
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(17. November 07) GamesSphere Redaktion:
Interview
- mit Stefan Donoval von Drogendealer
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Drogenhandel im Weltraum, geht nicht? Drogendealer - ein Browsergame aus dem Fun/Strategiebereich - �berzeugte uns vom Gegenteil.
Wir haben mit dem Erfinder und Hauptprogrammierer von Drogendealer �ber das Spiel selbst, die internationale Resonanz auf Drogendealer und �ber neue Browsergames aus der IWebYou GmbH gesprochen.
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GamesSphere: Sch�nen guten Tag, Stefan. Stell Dich unseren Lesern doch bitte einmal kurz vor.
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Stefan: Hallo, ich bin Stefan Donoval, Gesch�ftsf�hrer der IWebYou GmbH. Ich bin 36 Jahre alt und entwickle seit 10 Jahren Webprojekte. Eines unserer neusten Projekte ist das Browsergame Drogendealer.de .
GamesSphere: Mit 10 Jahren Programmiererfahrung geh�rst Du ja schon zu den alten Hasen im Onlinegesch�ft. Wie bist Du auf das Genre Browsergames gekommen und welche anderen Projekte unterhaltet Ihr mit IWebYou?
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Stefan: Schon lange hatte ich das Konzept einer Online-Umsetzung des alten DOS-Spiels Drugwars in der Schublade. Vor 2 Jahren setzte ich dieses Konzept in die Tat um. Ich hatte mir bis zu diesem Zeitpunkt keine anderen Browsergames angeschaut und bin deshalb relativ unbelastet an dieses Thema herangetreten. Weitere aktuelle Projekte sind z.B. das Finanzportal offer.de, das Chatportal volkschat.de und - bald im neuen Design - witz.de. Haupts�chlich betreiben wir jedoch Kundenprojekte, deren Auflistung zu weit reichen w�rde.
GamesSphere: Wir gro� ist das Team der IWebYou GmbH und wer von Euch betreut Drogendealer?
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Stefan: Wir sind 4 Personen zuz�glich diverser freier Mitarbeiter wie z.b. Grafiker. Das Projekt Drogendealer wird weitgehendst von Herrn T. Gottschalk betreut.
GamesSphere: Bevor wir jetzt aber endg�ltig zum eigentlichen Spiel kommen : Was sind Deine Aufgaben bei Drogendealer?
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Stefan: In erster Line bin ich Erfinder und Entwickler des Spiels. Momentan mache ich aber mehr Koordination als Weiterentwicklung. Die Weiterentwicklung des Spiels wird heute von meinen Mitarbeitern erledigt.
GamesSphere: Klingt nach entspannter Arbeit. Nun aber zu Drogendealer selbst! Wie muss sich ein Neuling, der Drogendealer bisher nicht kennt, Euer Spiel vorstellen? Was sind die Kernpunkte und Aufgaben der User?
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Stefan: Das Entspannte h�rt auf, falls es mal zu Serverproblemen kommt. Ich bin quasi 24h im Dienst. Drogendealer ist eine komplexe Wirtschaftssimulation, die durch die illegale Handelswaren, �berf�lle auf andere User, Bordelle, Waffen und Fahrzeuge versch�rft wurde. Die Aufgabe des Spielers ist es so viel Geld wie m�glich zu verdienen, indem er mit Drogen handelt, andere Mitspieler beklaut oder den T�tigkeiten eines Zuh�lters nachgeht.
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GamesSphere: Was macht Deiner Meinung nach die Faszination von Drogendealer aus?
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Stefan: In erster Linie, denke ich, ist es die Interaktion der User �ber K�mpfe, sowie das interne Nachrichtensystem und der brisante Kontext. Nat�rlich wird duch das Ziel viel Geld zu verdienen auch ein Urtrieb vieler Spieler geweckt.
GamesSphere: Drogendealer erweckt den Anschein gro�er Aktivit�t. Nicht nur von Seiten der Entwickler, sondern auch von der Community aus. Habt Ihr damit gerechnet, dass Drogendealer derma�en erfolgreich sein wird?
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Stefan: Damit hatte ich absolut nicht gerechnet. Urspr�nglich habe ich Drogendealer programmiert um der Community von Volkschat etwas Abwechslung bieten zu k�nnen. Im Oktober 2005 ist das Spiel auf unseren Chatserver online gegangen. Innerhalb von 4 Wochen war dessen Kapazit�t jedoch unter der Userlast zusammengebrochen. Da war mir dann auch langsam klar, dass das Spiel die zuerst erwarteten Benutzerzahlen bei weitem �bertreffen k�nnte.
GamesSphere: Neben diversen Communityprojekten gibt es inzwischen auch mehrere Songs zu Drogendealer. Wie ist es dazu gekommen?
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Stefan: Wir wollten einfach mal etwas neues, innovatives machen. So haben wir einfach mal zwei Songs produzieren lassen. Der dritte Song kam dann aus der Community. Nat�rlich haben wir auch gehofft, dass durch die Verbreitung der Lieder auch neue Spieler zu uns finden.
Nun aber nochmal zur�ck zu Drogendealer selbst. Was empfiehlst Du Neulingen, wenn sie sich f�r Drogendealer interessieren? Was sollten sie auf jeden Fall tun, woran k�nnen sie sich orientieren?
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Stefan: Wenn man neu einsteigt, sollte man auf jeden Fall erstmal die Spielanleitung durchlesen. Wir haben hier mit viel Bildern und kurzen Texten versucht das Spiel so einfach wie m�glich zu beschreiben. Weitere Hilfen sind z.B. die "Best Deal-Tips f�r Anf�nger", die sich auf der Stadtansicht befinden. Gut beraten ist der, der sein verdientes Geld immer sofort auf die Bank tr�gt, denn dort ist es vor diebischen Mitspielern sicher. Sehr viele Tipps und Hilfen der Community findet man auch im dealerforum.
GamesSphere: Was planst Du in Zukunft f�r Drogendealer? Kannst Du uns bereits einen kleinen Einblick in die Zukunft dieses Spieles geben?
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Stefan: Im Moment sind wir dabei den Weltraum zu erweitern. Geplant sind rotierende Planeten und Trabanten. Zudem wird der Weltraum nahezu unendlich gro�, zus�tzlich kommen diverse Erweiterungen wie z.B. Clanschiffe hinzu. Die �nderungen die den Weltraum betreffen werden voraussichtlich noch dieses Jahr ver�ffentlicht. F�r das n�chste Jahr sind Farmen und Labore geplant, in denen man auch selbst Drogen produzieren kann.
GamesSphere: Es gibt inzwischen schon einige Drogen-Browsergames auf dem Markt. Wie kamt Ihr auf die Idee das Medium Weltraum noch mit einzubringen? Auf den ersten Blick wirkt das auf Aussenstehende doch bestimmt etwas seltsam, oder nicht?
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Stefan: Der Weltraum ist ein Punkt der auf Wunsch der Community eingebaut wurde. Viele Spieler verlangten nach unrealistischen Waffen und Fahrzeugen die so nicht ins Spiel passen konnten. Durch den Weltraum konnten wir viele Spieler gem�� ihren W�nschen bedienen.
GamesSphere: Drogendealer ist auch in englischer Sprache verf�gbar, wie ist die Resonanz?
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Stefan: Wie bei allen Browsergames ist die Zahl der interessierten, englischsprachigen Spieler relativ gering. Man mu� sehr viel f�r Werbung investieren um auf dem englischen und amerikanischen Markt Fu� zu fassen. Dies liegt unteranderem auch daran das dieser Markt zum einen sehr gro� und zum anderen weit �ber den Globus verteilt ist. Die Werbeform Mundpropaganda l�uft auf diesem Markt sehr schlecht. Unser Anteil der englischsprachigen Spieler liegt zwischen 10% und 20% je nach Tageszeit.
GamesSphere: Abschlie�end noch die Frage nach neuen Projekten. Planst Du mit der IWebYou GmbH weitere Browsergames?
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Stefan: Im Moment stehen zwei neue Spiele in der Entwicklung. Ein weiteres "Shockinggame" sowie ein "normales" nicht anst��iges Spiel. Auch haben wir einige weitere Konzepte f�r lustige Spiele in der Schublade. Mehr will ich an dieser Stelle aber noch nicht verraten.
GamesSphere: Vielen Dank f�r Deine Zeit und weiterhin viel Erfolg mit Drogendealer und der IWebYou GmbH!
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Stefan: Danke, das w�nsche ich euch auch.
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