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(28.10.2008) GamesSphere Redaktion:

Das neue Xhodon im Interview
 Im Gespr�ch mit Dennis Reimer, Gesch�ftsf�hrer der Trollgames GmbH!

Alt? Nein! Xhodon wurde vor kurzem im neuen Glanz released und hat den Start erfolgreich unter der Flagge der neu gegr�ndeten Trollgames GmbH bestritten. Wir haben den Gesch�ftsf�hrer Dennis Reimer zum Interview gebeten!

 
GamesSphere: Hallo Dennis! Danke, dass du dir Zeit f�r ein Interview mit uns genommen hast. Stell dich doch bitte kurz vor!

Dennis: Hallo an alle GamesSphere-Leser! Meine Name ist Dennis Reimer und ich bin Gesch�ftsf�hrer der vor kurzem ins Leben gerufenen Trollgames GmbH. Wir sind eine kleine BG-Schmiede mit Sitz im sch�nen Allg�u und haben vor 2 Wochen eine neue Version unseres Fantasy-Spiels Xhodon gestartet.


GamesSphere: Gleich zu Beginn kann man sich zwischen Gut und B�se entscheiden. Inwiefern beeinflusst meine Gesinnung das Gameplay?

Dennis: Was das Gamplay anbelangt, so halten sich die Unterschiede bislang noch in Grenzen. Man kann seinen Magier mit m�chtigen Items verst�rken. Manche von ihnen geben Vorteile in Abh�ngigkeit von der gew�hlten Gesinnung. So ist man z.B. als Lichtmagier im Kampf gegen Anh�nger der Schattenseite wesentlich st�rker im Kampf -umgekehrt ebenso. In naher Zukunft wird dieses Konzept noch ausgebaut. So h�ngen von der gew�hlten Seite die F�higkeiten ab, die man im Laufe des Spieles erlangen kann. Zudem wird es dann auch verschiedene Quests geben, die auf die jeweilige Ausrichtung zugeschnitten sind. Grafisch gibt es jetzt schon gro�e Unterschiede. Die Gestaltung der Spieloberfl�che, der Einheiten und des eigenen Magiers unterscheiden sich sehr stark voneinander. Das beg�nstigt vor allem das Rollenspiel und die Identifikation mit der eigenen Gesinnung.

GamesSphere: Kann sich meine Gesinnung auch w�hrend des Spielens wieder ver�ndern (bsp. zum Guten)?

Dennis: Ja, man kann jederzeit seine Gesinnung wechseln. Wenn man sich im Spiel orientiert hat uns seine Gesinnung wechseln will, hat man keine Nachteile. Beim n�chsten Wechsel hat man f�r eine bestimmte zeit eine niedrigere Rohstoff-Produktion. Das gew�hrleistet, dass nicht jeder Spieler st�ndig die Gesinnung wechselt. Au�erdem wei� ja jeder in seinem Herzen, ob man ein gutm�tiger Licht-Magier ist oder sich den schwarzen K�nsten verschrieben hat.

GamesSphere: Worauf konzentriert sich Xhodon ? Ist es eher auf die wirtschaftliche Komponente ausgerichtet oder auf die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Spielern?

Dennis: Wir haben das Spiel so aufgebaut, dass beide Wege m�glich sind. Es gibt im Spiel verschieden Mechanismen, die auch eher friedliebenden, wirtschaftsorientierten Spielern ein rasches Vorankommen m�glich macht. So sind z.B. Geb�ude nicht zerst�rbar. Au�erdem ist die wichtigste Ressource im Spiel, das Mana, nicht von anderen Spielern raidbar. Es gibt Computer-Gegner, die sogenannten W�chter. Diese lassen sich ohne Risiko angreifen und halten neben Ressourcen noch andere Belohnungen bereit. Au�erdem ist es in Xhodon kinderleicht, sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Trotzdem spielen auch K�mpfe gegen andere Spieler eine Rolle. Hier liegt der Fokus eindeutig darauf, dass die K�mpfe unter etwa gleichstarken Spielern stattfinden. Ein ausgereiftes Klassen-System sch�tzt davor, nicht st�ndig von gro�en Spielern angegriffen zu werden.

GamesSphere: Bei Xhodon spielt man einen Magier und f�ngt damit an, seinen eigenen Palast auszubauen. Hier ist Bauen jedoch der falsche Begriff, beschw�ren trifft es hier eher. Welche Bedeutung hat der Palast f�r den Spieler?

Dennis: Der Palast ist das Kernst�ck des Spiels. Im sp�teren Verlauf kann man zudem weitere Pal�ste errichten. Beim Palastaufbau kann man den Schwerpunkt so legen, dass es zur verfolgten Spielstrategie passt. Spieler, die eher kriegerisch orientiert sind, forcieren den Ausbau der Geb�ude, die der Einheitenproduktion dienen. Andere wieder setzen auf Verteidigungs- oder Ressourcengeb�ude, um relativ unabh�ngig von anderen Spielern zu sein. Es gibt keine absolut �berlegene Strategie, jeder hat die Chance, nach ganz oben zu kommen. Und es gibt Menge von Strategien, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden.

GamesSphere: Xhodon ist ja kein reines Strategie Spiel. Hier kreuzen sich eindeutig Rollenspiel und Strategie. Man kann seinen Magier ausstatten und verbessern. Kannst du uns mehr dazu erz�hlen ?

Dennis: Das Rollenspiel spielt in Xhodon schon immer eine wichtige Rolle. Man hat vielf�ltige M�glichkeiten, seinen Magier individuell zu gestalten. Z.B. kann man eine eigene Geschichte zu seinem Magier schreiben, die das Spielerprofil schm�ckt und die Anpassung seines Avatars sind nur zwei der vielen Optionen. Eine Neuheit in der vor kurzem gestarteten Runde sind die Items. Das sind Ausr�stungsgegenst�nde, die den Magier durch verschiedene Boni verst�rken. Man erh�lt sie auf verschiedene Art und Weise und ben�tigt bestimmte F�higkeiten, um sie zu tragen. Es gibt sogar Items-Sets. Wenn man alle Gegenst�nde eines Sets zusammen hat, dann erh�lt man einen dicken Extra-Bonus. Die Items erfreuen sich sehr gro�er Beliebtheit bei den Spielern.






GamesSphere: Man kann bei Xhodon Helden beseelen. Welche Aufgaben �bernehmen sie im Spiel?

Dennis: Die Helden sind in Xhodon die Anf�hrer der Kriegshorde. Sie gewinnen durch K�mpfe an Erfahrung. Hat man eine bestimmte Menge an Erfahrung erreicht, so gibt es ein Level-Up. Mit jeder neuen Stufe kann man die F�higkeiten des Heldens verbessern. Die F�higkeiten des Helden wirken sich dann wiederum auf die Kampfkraft der Wesen aus, die er bei sich f�hrt. Au�erdem gibt es in Xhodon noch einen reinen Rohstoff-Held, den Pegaus. Dies sind reine Transporthelden, bei welchen eigene Ressourcen abgelegt werden k�nnen, oder aber mit anderen Spielern gehandelt.

GamesSphere: Ist es m�glich Allianzen/Gilden bei Xhodon mit anderen Spielern zu formen? Wenn ja, gibt es hier Besonderheiten in Bezug auf Aufgaben oder ergeben sich auch noch andere M�glichkeiten bzw. Vorteile?

Dennis: Ja, Gilden spielen in Xhodon eine wichtige Rolle. Zwei der wichtigsten Elemente, die das Teamplay f�rdern, sind Artefakte und Kriegslager. Artefakte sind magische Gegenst�nde, die man von W�chtern oder anderen Spielern erobern kann. Sie bringen dem Besitzer und all seiner Gilden-Mitglieder einen Bonus auf bestimmte Rohstoffe. K�mpfe um Artefakte sorgen f�r jede Menge Abwechslung im Gameplay. Artefakte lassen sich prima durch organisierte Gildenaktionen erobern und verteidigen. Au�erdem gibt es Kriegslager. Gemeinsame Kriegslager erm�glichen, dass eine Gilde gemeinsam angreifen kann. Au�erdem gibt es die M�glichkeit, gemeinsam zu verteidigen. Man b�ndelt dann die Kampfhorden der einzelnen Magier und k�mpft vereint. Xhodon bietet viel Raum f�r Strategie und Teamplay.

GamesSphere: Gibt es auch Aufgaben, die nur gemeinsam im Team gel�st werden k�nnen?

Dennis: Die meisten Aufgaben sind leichter im Team zu schaffen als allein. Durch die Kriegslager und gemeinsame Verteidigungen sind Kriege sehr abwechslungsreich. In Zukunft wird es auch Quests geben, die im Team viel leichter zu l�sen sind als wenn man es allein versucht.

GamesSphere: Wie kann man sich das Handelssystem vorstellen? Gibt es so etwas wie einen Marktplatz oder ein Auktionshaus ?

Dennis: Momentan ist der Handel noch dezentral organisiert. Er findet immer zwischen 2 Spielern statt, die sich �ber den Kurs und die Konditionen einigen. Geplant ist ein zentraler Marktplatz, der den Handel mit Ressourcen vereinfacht und den Austausch von Items erm�glicht.

GamesSphere: Wie funktioniert das F�rdern und Handeln von Rohstoffen im Einzelnen und wie lange dauert es, Geb�ude bzw. Armeen zu errichten?

Dennis: Rohstoffgeb�ude gibt es 5 verschiedene, die den Spieler stetig mit Rohstoffen versorgen. Beim Geb�udebau geht Xhodon einen eigenen Weg. Man kann den Fertigstellungszeitpunkt selbst bestimmen. Je weiter der in der Zukunft liegt, desto weniger wird von dem seltenen Rohstoff "Mana" verbraucht. So braucht man eine ausgefeilte Baustrategie und kann die Fertigstellung der Geb�ude an die eigenen Onlinezeiten anpassen. Gerade Spielern, die nicht so h�ufig online sind, kommt dieses System zu Gute. Je h�her man die Geb�ude f�r die Truppenproduktion ausgebaut hat, desto schneller werden Einheiten hergestellt. Die Einheiten unterscheiden sich �brigens stark voneinander. Sie haben bestimmte St�rken und Schw�chen nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip. Auch die g�nstigeren Anfangseinheiten spielen so sp�ter im Spiel noch eine gro�e Rolle.

GamesSphere: H�rt sich an, als w�r das Spiel bei der Komplexit�t recht schwer zu meistern?

Dennis: Zu meistern ist es schwer, aber zu erlernen nicht. Hierf�r sorgt vor allem das interaktive Tutorial. Der neue Spieler wird an die Hand genommen und bekommt die grundlegenden Funktionen haarklein erkl�rt. Daf�r l�st er zu Beginn kleinere Quests. Als Belohnung f�r den erfolgreichen Abschluss dieser Aufgaben gibt�s zudem noch Ressourcen und Einheiten, die den Aufbau am Anfang erleichtern.

GamesSphere: Die Spieler sind bei Xhodon in Ligen unterteilt. Erz�hl uns doch bitte etwas dar�ber.

Dennis: In Xhodon gibt es ein Ligensystem. Man spielt in den Ligen gegen Spieler �hnlicher St�rke. F�r die Gewinner einer Liga winken Gewinne wie individuelle Auszeichnungen und Items. Ist man stark genug, steigt man in h�here Ligen auf und hat dann andere Kontrahenten. So hat man als direkte Gegner immer gleichstarke Spieler, gegen die man auch eine realistische Chance hat zu gewinnen. In eine �hnliche Richtung geht der Angriffsschutz. Man ist von stark �berlegenen Spielern nicht angreifbar. Von weniger starken Spielern, die noch etwas mehr Punkte haben, kann man zwar angegriffen werden, man erh�lt dann aber eine bestimmte Anzahl der Einheiten zur�ckerstattet. Dies verhindert die Gefahr, von �berm�chtigen Gegnern st�ndig klein gehalten zu werden.

GamesSphere: Vor kurzem seid Ihr mit Xhodon in die neue Version gestartet und habt eine GmbH gegr�ndet. Was kannst du uns �ber die Ver�nderungen bzgl. der neuen Version sagen ?

Dennis: Xhodon hat ein komplett neues Gewand bekommen. Die Anregungen unserer Community in der letzten Runde wurden aufgegriffen und umgesetzt. Sowohl grafisch als auch bei der Bedienbarkeit der Spieloberfl�che hat unser Spiel einen riesigen Sprung nach vorn gemacht. Zudem minimiert der Einsatz von Ajax-Technologie die Ladezeit enorm. Auch der Chat wurde komplett �berarbeitet. Es gibt mehrere R�ume, wie z.B. individuelle Gildenr�ume, in denen sich die Spieler st�ndig austauschen k�nnen.

GamesSphere: Was gibt es abschlie�end �ber Xhodon zu sagen?

Dennis: Xhodon verkn�pft Konventionelles mit vielen neuen Ideen. Das Spiel ist kinderleicht zu erlernen, bietet aber auch langfristig einiges an Spielspa�. Schaut einfach mal rein! Aber Vorsicht, es kann s�chtig machen. ;-)

GamesSphere: Ich danke recht herzlich f�r das Interview und w�nsche weiterhin viel Erfolg!

Dennis: Ich danke auch f�r das Interview. Und ich w�nsche allen viel Erfolg bei unserem Gewinnspiel.



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