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In einem
kleinen Entwicklertagebuch wollen wir einen Eindruck davon geben,
welche wichtigen Phasen in der Entwicklung durchlaufen werden
mussten, bis die Fans endlich selbst das Game anspielen konnten.
Im letzten Teil wollen wir die
Spielercharaktere genauer unter die Lupe nehmen. Wie entstanden
die Figuren, die die Spieler als ihr Alter Ego wählen können. Und
was verbirgt sich hinter dem reinen Grafikgerüst?
Der Spielercharakter
Das Ziel jedes Entwicklers ist es,
den Spieler in die Welt eintauchen zu lassen. Er soll nicht nur
von der Grafik und dem Spiel fasziniert sein, sondern möglichst
auch eine persönliche Verbindung zu seinem Charakter aufbauen. Bei
Koyotl hatten wir uns für Tiere als Charaktermodelle entschieden.
Die Wahl fiel letztendlich auf einen Bären, einen Raben und einen
Dachs. Die Entscheidung, ob es sich um männliche oder weibliche
Tiere handeln sollte, haben wir elegant umgangen: Im Spiel finden
sich nur Unisex-Bären, Raben und Dachse.
Etwas für's Auge
Bei den Spielercharakteren nimmt die
Grafik einen besonders wichtigen Stellenwert ein. Die Figur ist
schließlich das Alter Ego des Spielers in der Welt.
Dementsprechend großen Aufwand haben die Grafiker bei der
Erstellung ihrer Entwürfe und der „3D-Models“ betrieben.
Herausgekommen sind liebevoll gestaltete Spielfiguren, die sich
schön animiert durch die Spielwelt bewegen und auch im
Inventar-Fenster eine gute Figur machen.
Durch die verschiedenen
Gesichtsausdrücke und die Möglichkeit, die Fell- und Federfarbe
beim Erstellen des Accounts anzupassen, können die Spieler sich
einen ganz individuellen Charakter entwerfen. Das lädt auch dazu
ein, einen zweiten oder dritten Charakter zu krieren, immerhin
gibt es genug Auswahl.
Sammelwut!
Neben den „3D-Models“ selbst mussten
auch die Ausrüstungsgegenstände und Items entworfen und designed
werden. Sie geben den Charakteren ein individuelles Aussehen und
wecken mit ihren Boni den Sammeltrieb der Spieler. Die Grafiker
mussten also eine ganze Reihe von Waffen, Rüstungen und sonstigen
Gegenständen entwerfen, die alle toll aussehen, aber sich
gleichzeitig so voneinander unterscheiden, dass der Spieler später
auch erkennt, welche Ausrüstungsgegenstände seine Figur trägt.
Die Gamedesigner und Programmierer
dagegen hatten die Aufgabe, die Statuswerte und Boni zu errechnen
und zu gestalten, die den jeweiligen Items zugeordnet sind. Jeder
Gegenstand soll nützlich sein und gewisse Vorteile bringen, dabei
die Spielbalance aber nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Denn so
schön es am Anfang auch sein mag, wenn man eine Waffe findet, die
jeden Gegner mit nur einem Schlag aus den Schuhen kippen lässt;
nach nur kurzer Zeit dürfte das langweilig werden.
Die Fähigkeiten
Ähnlich sieht es bei den Skills und Attributen aus, die den
Spielern zur Verfügung stehen: Die Skilltrees, in denen alle
Fähigkeiten enthalten sind, die später in Kämpfen eingesetzt
werden können, sind in Koyotl in verschiedene Elementarkategorien
unterteilt. Die Idee dahinter: einzelne Gegner besitzen eine
Widerstandsfähigkeit gegen bestimmte Angriffe. Sie sind also
dagegen immun oder umgekehrt besonders empfindlich. Gleichzeitig
müssen aber auch Fähigkeiten eingebaut werden, die es den Spielern
erlauben, ihren Charakter ebenfalls gegen Elementarangriffe zu
schützen. Und wie immer müssen diese Spielelemente sorgfältig
gegeneinander abgewogen werden, damit keine übermächtigen
Kombinationen entstehen. Zu guter Letzt musste dann noch ein Weg
gefunden werden, den Nutzern dies im Kampf sichtbar zu machen.
Ebenfalls keine ganz leichte Aufgabe, wenn die Übersicht nicht
darunter leiden soll.
Ich wollt ich wär' ein... Bär!
Bei Koyotl haben wir uns für ein unverbrauchtes Szenario
entschieden. Dies erlaubte es uns, sowohl bei der Entwicklung der
Spielercharaktere, als auch bei der Gestaltung der Items unserer
Kreativität freien Lauf zu lassen. Die große Zahl an Gegenständen
und Fähigkeiten ermöglicht es den Spielern daher, ihren Charakter
ganz individuell zu gestalten und immer wieder neu auszurüsten.
Die Jagd nach Beute kann also beginnen!
Dies war der letzte Teil unseres kleinen Entwicklertagebuchs, mit
dem wir einen Einblick in die Entwicklung des Action-Rollenspiels
Koyotl geben wollten. Demnächst können sich alle Interessierten
selbst ein Bild davon machen, wie sich der neueste Titel aus dem
Hause Upjers spielt, der in Zusammenarbeit mit dem Entwickler
Jo-Mei entstanden ist.
Quelle: Pressemitteilung
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