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(03.02.2009) GamesSphere Redaktion:

Pirate Galaxy
 Im Gespräch mit Falko Böcker von gamigo games und Gustaf Stechmann von Splitscreen.

Vor wenigen Tagen kündigte der MMOG Publisher gamigo das neue Weltraum/Action/Rollenspiel Pirate Galaxy an. Das Spiel kommt mit einer beeindruckenden 3D-Grafik und ist tatsächlich ein reines Browsergame. Wir haben für euch mit Falko Böcker, seinerseits PR-Manager bei gamigo und Gustaf Stechmann, Producer bei Splitscreen Studios, geredet.

 

GamesSphere: Hallo Falko! Danke, dass du dir Zeit für ein Interview mit uns genommen hast. Stell dich doch bitte kurz vor!

Falko: Aber gerne! Mein Name ist Falko Böcker, ich bin 24 Jahre alt und seit April 2007 bei gamigo. Dort habe ich zunächst als Redakteur gearbeitet, bis dann im Sommer 2008 das Magazin eingestellt und ich in die Position des Junior PR-Managers gewechselt bin.
GamesSphere: Meine erste Frage stelle ich jedoch gleich an Gustaf Stechmann von Splitcreen. Hallo erstmal! Erzähl uns doch bitte wie ihr auf die Idee gekommen seit, Pirate Galaxy zu entwickeln.

Gustaf: Fast unser gesamtes Team besteht aus ehemaligen Bigpoint-Mitarbeitern. Als wir uns entschlossen, unser eigenes Projekt zu starten, wollten wir natürlich unsere früheren Projekte in jederlei Hinsicht toppen.

Bei Bigpoint hatten wir uns durch unsere gemeinsame Arbeit an „ActionLiga“ bereits auf 3D-Programmierung spezialisiert. Daher war klar, dass es ein 3D Spiel werden sollte. Unser Anspruch war, die geilste 3D Grafik zu bieten, die man bei einem Browserspiel jemals gesehen hat.

Weil 3D am meisten Spaß macht, wenn man sich rasant durch eine große Welt bewegt, kam der Gedanke etwas mit Raumschiffen zu machen. Der weite Weltraum erschien uns als Schlachtfeld zu langweilig und leer, daher haben wir die Action auf exotischen Planeten angesiedelt. So ist auch für Abwechslung gesorgt, da man viele verschiedene Planeten erkunden kann.

Bei der Entwicklung der Spielwelt haben wir uns davon inspirieren lassen, was bei der Browserspiel-Community gut ankommt. Nun sind „Seafight“ und „Dark Orbit“ bekanntermaßen die beiden mit Abstand meistgespielten Spiele bei Bigpoint überhaupt. Also Piraten und Weltraum. Das kann man doch prima kombinieren, dachten wir! Heraus kam ein erfrischender Genre-Mix, der sich nicht zu sehr an den abgenudelten Science Fiction Klischees orientiert, sondern seine ganz eigene Atmosphäre schafft. Gewürzt mit coolen Charakteren und viel Humor.

Auch spielerisch sollte es ein Browserspiel der nächsten Generation werden, also mehr Spieltiefe bieten. Daher haben wir großen Wert auf spannende Aufträge, interessante Items und andere ausgefeilte Spielfeatures gelegt.

Bei der Steuerung haben wir uns an der bewährten Point-and-Click Steuerung von Dark Orbit orientiert, einfach weil sie sehr gut funktioniert und einsteigerfreundlich ist.

Und so wurde PIRATE GALAXY geboren als das ultimative 3D-Raumpiraten-Browsergame!


Gustaf, Action Weltraumspiele gibt es bis dato noch nicht viele, Warpfire von Gameforge und Dark Orbit von Bigpoint sind wohl die bekanntesten. Pirate Galaxy soll sich aber obwohl es das selbe Prinzip ist, stark von diesen Spielen abheben. Erzähl uns doch bitte etwas darüber.

Gustaf: Der große Unterschied zu den anderen genannten Spielen ist, dass PG vollkommen 3D ist. Grafisch ist es auf dem selben Niveau wie Vollpreis-PC-Spiele, denn wir nutzen DirectX und alle Features, die moderne Grafikkarten so bieten. Aber natürlich ist das Spiel browsergame-typisch völlig kostenlos zu spielen und man muss keinen Client installieren!

Desweiteren hat PG viel abwechslungsreicheres Gameplay als die Games die du nanntest, speziell wegen der sehr intelligenten Gegner, die sich alle unterschiedlich verhalten und wegen den vielen Items die man taktisch nutzen und kombinieren kann. Die verschiedenen Raumschifftypen im Spiel erlauben ein sehr enges Zusammenwirken mehrerer Spieler im Team, was eine Menge Spaß bringt und jedem Spieler die Gelegenheit gibt, sich auf einzelne Fähigkeiten zu spezialisieren.

Falko, gamigo ist doch bisher eher für Client-Games bekannt. Wie kommt es, dass man jetzt ein Browserspiel ins Programm aufnimmt?

Falko: Obwohl der Fokus von gamigo tatsächlich stets auf Client-basierten Spielen lag, hatten Browserspiele, wie zum Beispiel „Destiny Sphere“, schon immer einen Platz bei uns. Was uns jetzt dazu bewegt neue Browsergames in unser Programm aufzunehmen, ist die Qualität die einige Titel mittlerweile vorweisen können. Die Spieler können sich darauf verlassen, dass gamigo ihnen keine 08/15-Games vorsetzen wird. Wir haben hohe Qualitätsansprüche, die auch bei browserbasierten Titeln hervorragende Grafik, umfangreiche Features und fesselndes Gameplay voraussetzen.

Damit sei auch gesagt, dass sich Fans von Browsergames bald weitere spannende neue Titel im gamigo-Repertoire finden werden. Ich denke ich kann den Hinweis geben, dass diese Spieler unsere „next g“-Aktion auf www.gamigo.de/next_g/ im Auge behalten sollten.

GamesSphere: Warum habt ihr euch für Pirate Galaxy entschieden?

Falko: Mit der fantastischen Grafik haben uns die Jungs von Splitscreen von Anfang an begeistert, auch wenn wir da natürlich noch etwas vorsichtig waren. Als wir Pirate Galaxy dann aber das erste Mal spielen konnten und nach und nach die verschiedenen Features entdeckt haben, waren wir endgültig hin und weg. Von einem Browserspiel, das hochauflösende 3D-Grafik mit einem sowohl kurzweiligen als auch langfristig motivierenden Gameplay verbindet, hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal gehört. Wir sind mehr als zuversichtlich, dass Pirate Galaxy die perfekte Wahl ist, um die neue Generation hochwertiger Browserspiele im gamigo-Portfolio anzuführen.

GamesSphere: Zurück zum Spiel, Gustaf, ein großes und beliebtes Feature dürfte das PvP System sein. Bin ich jedoch als neuer Spieler der Gnade anderer ausgeliefert, oder wird hier Fairness vorherrschen oder gar das Deaktivieren des PvP Modus möglich sein?

Gustaf: In der Tat ist so daß PvP (bei uns heißt es „Freibeuter-Modus“) erst freigeschaltet wird, wenn du einen bestimmten Level erreicht hast. Das gleiche trifft übrigens auf die meisten komplexeren Spielfunktionen zu. Newbies werden somit am Anfang gar nicht mit der PvP-Problematik konfrontiert, sondern können sich in aller Ruhe erst mal mit den Grundlagen des Spiels vertraut machen. Bei jedem Level-Up gibt’s dann eine neues Feature und meist gleich eine spannende Mission dazu, die dich damit vertraut macht.

Auf den ersten Planeten ist PvP nur zwischen Spielern möglich, die sich im „Freibeuter-Modus“ befinden. Wer dies nicht ist, ist automatisch vor Angriffen anderer geschützt. Erst auf den etwas entlegeneren und wilderen Planeten entfällt dieser Schutz.


GamesSphere: Welche Ressourcen gibt es in Pirate Galaxy und wie werden diese abgebaut?

Gustaf: Bei PG geht es weniger ums Ressourcensammeln als vielmehr um actiongeladene Kämpfe Schiff gegen Schiff und Mannschaft gegen Mannschaft, bzw. gegen die Aliens.

Aber Raumschiffe benötigen Energie. Diese findet man in Form von Energiekristallen, die man mit dem Kollektorstrahl abbauen kann.

Desweiteren gibt es das Kryonit. Dieses wertvolle Mineral kann man verwenden, um daraus in der Raumbasis neue Ausrüstungsgegenstände herzustellen, oder um sein Schiff aufzurüsten. Mithilfe von Kryonit kann man auch das Aussehen des eigenen Schiffs individuell verändern. Man kann Farben und Muster einstellen, und neue Waffen die man sich kauft sind für alle sichtbar am Äußeren des Schiffs montiert. Natürlich kann man sich auch neue Schiffe kaufen, bis man eine ganze Flotte sein eigen nennt.

Um die Vorherrschaft über die Kryonitvorkommen dreht sich dann auch ein Großteil des Spiels. Clans haben die Möglichkeit, Kryonitminen oder ganze Minenplaneten zu erobern, was ihnen die Möglichkeit gibt in kürzerer Zeit mehr Kyronit abzubauen als ihre Gegner.

Die Mantis, die mächtigste Alienrasse in der Galaxis, sehen es allerdings gar nicht gern wenn die Menschen sich des Kryonits bemächtigen wollen.

GamesSphere: Gibt es auch eine Art Wirtschaftssystem, sprich kann der Spieler Handel betreiben?

Gustaf: In der aktuellen Version nicht, dies ist aber als Feature Update fest eingeplant.

GamesSphere: Kannst du uns etwas über die Vielfalt und Arten der Quests bei Pirate Galaxy erzählen?

Gustaf: Wir haben ein überaus vielseitiges Questsystem.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Aufträgen. Zum einen Story-Aufträge, in denen man es meist mit NPCs zu tun hat. Durch das Spielen dieser Aufträge erschließt sich die Storyline, bei welcher es darum geht, das Geheimnis der mysteriöses Alien-Artefakte zu erkunden. Diese Aufträge kann man jeweils nur einmal spielen.

Zum anderen gibt es generierte Aufträge, die das Spiel für jeden Spieler individuell erstellt. Sie sind immer unterschiedlich und man kann beliebig viele solcher Aufträge annehmen. Auch die Belohnung, die man für diese Aufträge erhält, variiert stark.

Bei den Aufträgen geht es dann um Rettungs- oder Begleitschutzmissionen, Kaperbriefe, Eroberung von Stützpunkten, Seek-and-Destroy Missionen und natürlich darum die riesigen Mantis-Transporter zu überfallen und ihnen das Kyronit zu stehlen.

GamesSphere: Ist es möglich Allianzen/Clans mit anderen Spielern zu formen? Wenn ja, gibt es hier Besonderheiten in Bezug auf Aufgaben oder ergeben sich auch noch andere Möglichkeiten bzw. Vorteile?

Gustaf: Ja, man kann mit bis zu 5 anderen Spielern als Geschwader ins Kampfgetümmel gehen, oder – einen hohen Level vorausgesetzt – Clans bestehend aus vielen Dutzend Spielern gründen.

Clans können geschlossen auf Beutezug gegen andere Clans gehen; es sind dann alle Clanmitglieder schlagartig im „Freibeuter-Modus“.

Auch hat man nur im Clan die Möglichkeit, Minen und Planeten zu erobern.

Alle Clan-Mitglieder haben ein Clan-Abzeichen, das man auch auf dem Raumschiff sieht.

Die Clan-Ladder informiert, welche Clans die Galaxis beherrschen.

GamesSphere: Gibt es auch Aufgaben, die nur gemeinsam im Team bzw. Squad gelöst werden können?

Gustaf: Viele Aufträge sind speziell für das Zusammenspiel im Team ausgelegt und einige Gegner lassen sich im Alleingang nur sehr viel schwieriger knacken, als zu mehreren.

Zudem gibt es eine Menge Items, die gezielt auf andere Teammitglieder wirken. Die Möglichkeiten dieser Items erschließen sich erst, wenn man sich im Team zusammenfindet.

Der Vorteil von Squads ist natürlich auch, daß man XP und Beute teilt und so unerfahreneren Mitspielern helfen kann, schneller hochzuleveln.

GamesSphere: Was gibt es noch abschließend über Pirate Galaxy zu sagen?

Gustaf: Erwähnenswert ist noch, dass ein wesentlicher Bestandteil des Spiels auch das Erforschen von neuen Planeten und Sternentoren mithilfe von Raumsonden ist.

Dabei sollte man wissen, dass unser Spieluniversum stetig wachsen wird. Wir arbeiten fortlaufend an neuen Planeten, Aufträgen und Features, und werden regelmäßig neuen Content freischalten.

GamesSphere: Abschließend noch folgende Frage. Wann können wir mit dem Start der deutschen Version rechnen ?

Gustaf: Auf jeden Fall noch in diesem Frühjahr.

GamesSphere: Ich danke recht herzlich für das Interview und wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

Du möchtest an der Beta von Pirate Galaxy teilnehmen ? Kein Problem! Wir haben 50 Betakeys die wir unter allen Teilnehmern verlosen. Weitere Infos zu der Teilnahme findest Du hier.


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