So konnten sich Browsergames am Markt behaupten
30.04.2020 - Schon seit Jahrzehnten behaupten sich Browsergames am Markt und längst hat bereits jeder von uns einmal eines gespielt. Ein Grund dafür ist der einfache Zugang und die großflächige Werbung im Internet oder im Fernsehen. Der einfache Zugang ergibt sich dadurch, weil kein Spiel-Client benötigt wird und das Spiel an sich kostenlos ist. Wer jedoch schneller vorankommen möchte, muss zahlen.
SOL war das erste Browsergame seiner Art und erschien zum Jahr 1993. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch die ersten Internet-Browser, welche Grafiken darstellen konnten. Längst war aber nicht jeder Computer so stark, um hiermit leistungsstark umzugehen. Das Spiel basierte auf HTML, wodurch SOL ein rundenbasiertes Spiel war. Es konnten aber trotzdem 4.000 Spieler zeitgleich spielen. Zudem ist das Spiel nicht einmal zurückgesetzt worden, es kennt daher keinen Reset. Seit 1993 lief es ununterbrochen weiter.
Allerdings war SOL längst nicht der Höhepunkt der Browsergames. Heutzutage sind selbstverständlich ganz andere Möglichkeiten machbar, wie es auch Online-Casinos, wie platincasino.com immer wieder zeigen. Bei Online-Casinos handelt es sich per Definition auch stets um Browsergames.
Doch bis die Casinos in der Lage waren, solche Techniken umzusetzen, hat es noch einige Jahre benötigt. Der Einsatz von modernen Webtechnologien wurde mit dem Spiel Planetarion gestartet, dieses spielt heutzutage aber kaum noch eine Relevanz. Damals hatten jedoch über 175.000 Spieler dieses Spiel gespielt - erst nach einem kostenpflichtigen Abo wurden es deutlich weniger.
Heute gibt es die nötigen Technologien, Hilfsmittel und vor allem Leistungsstärke bei den Nutzern. Jeder verfügt heute zumindest über ein leistungsstarkes Smartphone oder Tablet. Der billigste PC von heute trotzt darüber hinaus jedem alten Top-PC.
Anders als damals werden die Spiele aber immer aufwendiger. Es gibt neue beeindruckende 3D-Grafiken, hervorragende Sounds und interaktive Spielmechaniken. Wer sich heute die neusten Spiele ansieht wird verstehen, wie enorm die Entwicklung in den letzten Jahren im Bereich der Web-Technologie war.
Fun-Fact: Wann ist das erste Online-Casino entstanden?
Der erste Hersteller für Casino-Spiele entwickelte sich 1994, allerdings gab es noch etliche Schwierigkeiten. Zwar war ein Online-Casino im Prinzip möglich, allerdings fehlte es an Sicherheiten für die Spieler. So entwickelte sich nur ein Jahr später ein Zahlungsabwickler, welcher virtuelle Transaktionen ermöglichte. Im Jahr 1996 wurde das erste Online-Casino gegründet, als beide Teile zusammengefügt worden sind. Heute gibt es weit über 3.000 virtuelle Casinos und der weltweite Umsatz soll sich auf über 20 Milliarden US-Dollar belaufen - Tendenz stark steigend. In Deutschland liegt der Umsatz derzeit bei 551 Millionen Euro.
Aufgrund der Einfachheit kommt jetzt die Frage auf, ob überhaupt auch ein eigenes Browsergame erstellt werden könnte. Die Antwort lautet: Ja. Jeder ist in der Lage ein eigenes Browsergame zu entwickeln und dieses im Anschluss zu vermarkten, sofern er über die entsprechenden Kenntnisse verfügt. Selbstverständlich stellen sich aber auch Hürden, die geklärt werden müssen.
Was wird für ein eigenes Browsergame benötigt?
Ein eigenes Browsergame setzt vor allem Zeit voraus. Wenn es alleine entwickelt wird, dann ist mit dutzenden Stunden Arbeit zu rechnen, wobei die Benutzeroberfläche gar nicht das schwierigste ist. Die Anbindungen an Datenbanken und all die anderen Prozesse (genannt Backend) müssen auch programmiert und ausgiebig getestet werden.
Zudem ist auch eine geldliche Ressource wichtig, denn natürlich könnte ein Browsergame auch kostenlos entwickelt werden, aber ganz ohne Geld wird es dann doch nicht funktionieren. Ein gewisses Budget sollte zur Verfügung stehen. Gerade der Schritt an die Öffentlichkeit gestaltet sich aufgrund der schieren Masse an Spielen oft als äußerst schwierig und kann ohne finanzielle Mittel nur schwer bewältigt werden. Stichwort Marketing und PR.
Wenn die Entwicklung schnell und vor allem unkomplizierter verlaufen soll, dann ist ein eigenes Team notwendig. Jeder sollte seine eigene Aufgabe besitzen, wodurch leichte und nachvollziehbare Arbeitsprozesse stattfinden können. So ist die Chance deutlich größer, dass aus dem eigentlichen Hobbyprojekt zum Ende hin ein äußerst erfolgreiches und lukratives Spiel werden könnte.
Ansonsten gibt es noch Browsergame-Baukästen, wodurch ein eigenes Browserspiel mittels einem Mausklick erstellt werden kann. Doch die Chancen, dass sich hieraus ein erfolgreiches Spiel entwickelt sind mehr als gering. Es fehlt eine Lösung, um das Spiel „einzigartig“ werden zu lassen und sich von der Konkurenz abzuheben.