Branche

Die drei besten Star Wars-Spiele für die Wartezeit bis Squadrons

Branche

03.07.2020 - Am 2. Oktober ist es soweit: EA bringt mit "Star Wars: Squadrons" die neueste Versoftung aus einer weit, weit entfernten Galaxis in die Läden. Bevor das Weltraum-Abenteuer schlussendlich für PC, Xbox One und PlayStation 4 erscheint, werfen wir noch einmal einen Blick in die Vergangenheit. Wir zeigen, mit welchen drei Games des Franchises die Wartezeit bis zum Release wie im Flug vergehen wird.

Star Wars Battlefront 2 (2017)

Ganz gleich, ob wir uns nun eher den lockeren Browsergames hingezogen fühlen, Online Casinos wie casimba.com bevorzugen, oder in unserer Freizeit doch lieber dem professionellen, kompetitiven Gaming fröhnen: Sobald ein neuer „Star Wars“-Titel das Licht der Zocker-Welt erblickt, ist die Aufregung innerhalb der Szene groß. Als der zweite Ableger des „Battlefronts“-Reboots am 17. November 2017 auf der Bildfläche erschien, schwappte dem neuesten „Star Wars“-Vertreter zunächst einmal eine Welle der Empörung entgegen. Auslöser war ein ungeahntes, in das Spiel integrierte Lootbox-Fiasko, welches einen Shitstorm sondergleichen nach sich ziehen sollte. Glücklicherweise folgte EA den erzürnten Forderungen aus der Community, und beseitigte umgehend alle Mikrotransaktionen aus „Battlefront 2“, die einen spielerischen Vorteil gegenüber anderen Zockern bargen.

Aktuell erhalten wir mit dem Titel aus dem Hause Dice den wohl besten „Star Wars“-Multiplayer-Ableger, der derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Neben seiner bombastischen Grafik weiß das Spiel naturgemäß durch seine dynamischen Mehrspieler-Schlachten zu glänzen. Demnach erhalten wir die Möglichkeit, uns in diversen Modi zu vergnügen, die von Koop-Missionen, über Weltraumschlachten, bis hin zum gigantischen Vorherrschaft-Modus alles bereithalten, was das Fan-Herz begehrt. Das motivierende Kampfpunktesystem lockt innerhalb der Sessions mit der Aussicht, selbst in die Haut eines Helden bzw. eines Schurken zu schlüpfen. Wer sein Lichtschwert erst einmal als Yoda, Obi-Wan oder Darth Vader spielend leicht durch Scharen von Gegnern gewetzt hat, als seien sie aus Butter, weiß, wie spaßig der virtuelle Umgang mit der Macht sein kann. Zusätzlich zu den verschiedenen Multiplayer-Modi hält „Star Wars Battlefront 2“ eine Solokampagne bereit, in welcher wir die Rolle der imperialen Elitesoldatin Iden Versio übernehmen. Die Story, die zwischen den Episoden 6 und 7 angesiedelt ist, bietet zwar keine bahnbrechenden, neuen Erkenntnisse, ist für sich genommen jedoch grundsolide und überdies ein schmückendes Beiwerk, das wir nicht missen möchten.

Star Wars Jedi: Fallen Order (2019)

Wer rasanter Online-Multiplayer-Action nichts abgewinnen kann, und auf der Suche nach einem in sich stimmigen Einzelspieler-Abenteuer im „Star Wars“-Kontext ist, sollte hingegen einen Blick auf „Star Wars Jedi: Fallen Order“ werfen. Das Game, das im November 2019 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erschien, ist im Detail jener fantastische Singleplayer-Titel, auf welchen Freunde des Franchises so lange sehnlichst gewartet haben. Zwischen den Episoden 3 und 4 angesiedelt, übernehmen wir die Rolle des Protagonisten Cal Kestis (gespielt von Cameron Monaghan). Seitdem der Jedi-Orden infolge der Order 66 weitestgehend vernichtet wurde, ist der einstige Padawan auf dem Planeten Bracca untergetaucht. Es kommt, wie es kommen muss: Die erbarmungslosen Inquisitoren des Imperiums werden auf unseren Schützling aufmerksam. Eine unverhoffte Wendung des Schicksals führt allerdings dazu, dass uns zwei bis dato unbekannte Charaktere aus unserem Schlamassel befreien.

„Star Wars Jedi: Fallen Order“ kommt in bester Metroidvania-Manier daher. Im Klartext bedeutet dies nichts anderes, als das wir uns im Laufe der Story immer neue Fähigkeiten aneignen, mit Hilfe derer wir bereits besuchte Areale genauer erforschen können. Während wir durch die verschiedenen Dungeons kämpfen, springen und klettern, steht uns unser treuer Kumpane BD-1 auf Schritt und Tritt zur Seite. Der putzige Droide ist nicht nur ein niedlicher Freund im Blechmantel, sondern gleichzeitig ein nützliches Gameplay-Element, das uns unter anderem mit heilenden Stins versorgt und auf versteckte Truhen aufmerksam macht. Wer sich dazu entschließt, den gefallenen Jedi-Orden wiederaufzubauen, darf sich zugleich auf einen angenehm fordernden Schwierigkeitsgrad einstellen. Bereits der zweite der vier Schwierigkeitsgrade verlangt uns in den Kämpfen gegen Sturmtrupplern und Co. so einiges ab und erfordert ein hohes Maß an Timing, um unsere Paraden im Zweikampf gewinnbringend zu setzen. Sollten wir ins virtuelle Gras beißen, werden wir zu dem Checkpoint zurück verfrachtet, an dem wir das letzte Mal gespeichert habt. Außerdem sind alle Erfahrungspunkte, die wir seit unserem letzten Skillpunkt gesammelt haben futsch – „Dark Souls“ lässt grüßen!

Star Wars: Knights of the Old Republic (2003)

Für den letzten Titel, den wir in unserem heutigen Artikel vorstellen möchten, müssen wir den Zeiger der Zeit zunächst einmal einige Jahre zurückdrehen. Wir schreiben das Jahr 2003, als das Entwicklerstudio BioWare in Kooperation mit Publisher LucasArts einen Videospiel-Meilenstein auf den Markt wirft, der aktuell noch immer als das beste „Star Wars“-Rollenspiel überhaupt gilt. Wer darauf hofft, im RPG-Epos auf Luke Skywalker, Han Solo und Co. zu treffen, sollte noch einmal einen genaueren Blick auf den im Titel enthaltenen Zusatz „The Old Republic“ werfen. Tatsächlich setzt KotOR seinen Plot rund 4000 Jahre vor den Filmen an und versetzt seine Fans somit in eine Zeit, die noch weitestgehend unergründet ist. In der Haut der Titelfigur Revan treffen wir die unterschiedlichsten Entscheidungen, die allesamt mit direkten Folgen für den Fortlauf der Story verbunden sind. Zudem steht es uns vollkommen frei, ob wir uns der guten oder der dunklen Seite der Macht zuwenden wollen. Eine geniale Storyline, unendliche spielerische Freiheiten und facettenreiche Schauplätze machen da sogar die über 15 Jahre alte Grafik mitsamt ihren hakeligen Animationen vergessen.

  • Quelle: Redaktion

Highlight Games