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Die beliebtesten E-Sports Games in Deutschland

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13.10.2020 - Mit Videospielen Geld verdienen - Das ist der Traum vieler Gamer auf der ganzen Welt. Wenn man richtig gut in einem Spiel ist, kann man eine Karriere als professioneller E-Sportler anstreben. Besonders beliebt sind dabei Sportsimulationen wie etwa Fifa, aber auch Shooter-Games wie Counter Strike sind sehr gefragt.

E-Sports – eine Milliardenbranche

Das Geschäft mit E-Sports hat sich mittlerweile zu einer Milliardenbranche entwickelt. Seit Jahren wächst der Markt unaufhaltsam und im Jahr 2020 wird laut einer Marktanalyse zum ersten Mal die eine Milliarden Dollar Marke geknackt. Insgesamt werden die jeweiligen Events von rund 500 Millionen Menschen weltweit verfolgt.

Ähnlich wie bei anderen Sportarten schart sich um die Teams und Athleten eine Fangemeinde, was sich auch im Bereich Sportwetten niederschlägt. Auch hier hat sich mittlerweile ein stattlicher Markt entwickelt. Allerdings gilt es dabei auf seriöse Anbieter zu achten. Es gibt eine Reihe etablierter Wettanbieter wie 22bet und Unibet, die E-Sport-Wetten auf verschiedene Spiele und beliebte Spielturniere anbieten.

Bei E-Sports handelt es sich also längst nicht mehr um bloße „Videospielerei“, sondern um ernst zu nehmenden Profisport. Nur das stärkste Team kann gewinnen und das lohnt sich. Preisgelder liegen nicht selten im ein- bis zweistelligen Millionenbereich.

Counter Strike

Es ist wohl der Klassiker unter unseren E-Sports Games. Das erste Counter Strike kam bereits vor knapp 20 Jahren auf den Markt und ist auch heute noch ein Renner. Insgesamt gibt es mehr als 4.500 Profispieler, was das Game zum beliebtesten E-Sports Titel macht. Counter Strike ist ein Shooter, der auf dem PC mit Tastatur und Maus gespielt wird.

Zwei Teams treten pro Runde gegeneinander an. Ein Team schlüpft dabei in die Rolle der Terroristen. Das andere Team verkörpert die Anti-Terror-Einheit. Beide Gruppen erhalten spezielle Aufträge, die von den Gegenspielern verhindert werden müssen. Daneben gibt es noch bestimmte Missionen, die Punkte und virtuelles Geld einbringen.

Counter Strike ist einer der großen Fan Favoriten im E-Sports. Im vergangenen Jahr schauten sich insgesamt 1,2 Millionen Fans das Finale des IEM Katovice an.

Dota 2

Defense of the Ancient 2 ist seit seinem Release im Jahr 2013 nach wie beliebt bei E-Sportlern und Fans. Stellenweise wurde es von 30 Millionen Menschen weltweit gezockt. Bei DOTA 2 handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel der Gattung Multiplayer-Online-Battle-Arena. Fünf Spieler je Team schlüpfen in verschiedene Charaktere und zwei Teams treten dann gegeneinander an.

Was sich eigentlich ganz einfach anhört, ist sehr komplex. Allein die Wahl der Charaktere und die Zusammenstellung des Teams ist eine Wissenschaft für sich. Deshalb dauert es auch so lange, bis man als Spieler zum Profi werden kann. Wichtig ist hier Training und zwar nicht gegen den Computer, sondern gegen echte Gegner.

Fifa X

Es ist wohl nur konsequent, dass Sportsimulationen wie die Aktuellen von Fifa ebenfalls sehr beliebt bei E-Athleten sind. Ähnlich wie beim normalen Fußball treten hier zwei Teams gegeneinander an. Allerdings weichen die Regeln hier etwas vom Fußball auf dem echten Platz ab. Beispielsweise dauert eine Halbzeit keine 90 Minuten, sondern nur 6.

League of Legends

Es ist das wohl bekannteste Game aus dem Bereich E-Sports. League of Legends, oder kurz LoL, ist an sich ein Strategiespiel in Echtzeit. Das Spielprinzip funktioniert ganz ähnlich wie DOTA2: Zwei Teams mit je fünf Champions treffen dabei in einer Arena aufeinander. Das große Ziel ist es, den Gegner zu vernichten. Dazu muss man seine Basis zerstören. Neben den Strategieelementen gibt es bei LoL auch einige Rollenspiel-Features. So kann man im Spiel beispielsweise Erfahrungswerte und Ressourcen sammeln.

Obwohl es sich bei League of Legends um die bekannteste E-Sports Disziplin handelt, gibt es im Vergleich zu Counter Strike deutlich weniger professionelle Spieler. Insgesamt gibt es nur rund 1700 Athleten, Tendenz steigend.

Anders sieht es jedoch bei den Zuschauerzahlen aus. Fast 5 Millionen Zuschauer schauen sich die Turniere an, sowohl am heimischen Bildschirm als auch vor Ort, wie etwa in der offiziellen Uniliga.

Fortnite

Im Vergleich zu den anderen Games ist Fortnite noch relativ neu. Das Spiel wurde gerade erst vor drei Jahren (2017) veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um ein Battle Royal. Grob übersetzt bedeutet das, dass jeder gegen jeden antritt. Es spielt nach einer Apokalypse, also kann im Prinzip alles passieren. Der Spieler erscheint an einer bestimmten Stelle der Map und muss fortan erst einmal direkt und jederzeit mit Angriffen von anderen Spielern oder Zombies rechnen.

Neben dem Überleben in diesem Endzeit-Szenario müssen die Gamer eine ganze Reihe an verschiedenen Aufgaben lösen. Dazu gehört das Sammeln von Ressourcen, das Töten von Zombies und das Bauen von Forts, um die Zivilisation wieder aufzubauen. Daneben muss man noch seine Mitspieler bekämpfen. Derjenige, der am Ende überlebt, hat das Spiel gewonnen.

Rocket league

Das kann einfach nur Spaß machen: Zwei Teams mit bis zu vier Spielern treten im Fußball gegeneinander an. Allerdings handelt es sich dabei nicht um reguläre Charaktere, sondern um Autos. In 5 Minuten müssen so viele Tore wie möglich geschossen werden. Als wäre das nicht schon verrückt genug, können die Rennboliden noch verschiedene Manöver und spezielle Moves ausführen. Rocket League lässt sich zwar leicht lernen und macht schnell Spaß, es dauert jedoch bis man den Ball und die Moves des Autos richtig kontrollieren kann.

Zweimal pro Jahr trägt die Rocket League Championship Series weltweit Turniere aus. Dabei gibt es entsprechende Qualifikationsrunden, die innerhalb der verschiedenen Kontinente ausgetragen werden. Das ganze gipfelt dann in einer Playoff-Serie, in der die besten dann gegeneinander antreten.

Hearthstone

Zum Abschluss stellen wir euch noch das berühmte Strategiekartenspiel Hearthstone vor. Hier gibt es nicht allzu viele professionelle Spieler. Insgesamt zocken es etwas mehr als 800 E-Sportler. Zwei Spieler treten gegeneinander an. Zu Beginn wählt man einen Helden aus, der über einen bestimmten Kartensatz verfügt. Im Anschluss kann man sein Kartendeck individuell bearbeiten. Danach treten beide Spieler gegeneinander an. Pro Runde kann es nur einen Sieger geben.

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